Episode 57: Märchen, ihr Zauber & Wirken … als Spiegel menschlicher Emotionen

Shownotes

Es war einmal …

Märchen sind keine nostalgischen Relikte, sondern verdichtete Erfahrungsräume. Sie erzählen von Angst und Hoffnung, von Verlust, Prüfung und Wandlung und davon, wie Menschen mit Unsicherheit umgehen.

Gerade ihre klare Struktur, ihre drastischen Bilder und ihre scheinbar einfache Moral machen sie bis heute wirksam.

Doch warum ?

Weil Märchen Orientierung bieten und zeigen, dass auch Schwächere Widerstände überwinden können, dass Dunkelheit nicht das letzte Wort behält und dass Wandel möglich ist.

In Zeiten persönlicher oder gesellschaftlicher Umbrüche fungieren sie als kulturelles Gedächtnis. Als Geschichten, die erinnern & uns sagen … „Wir sind nicht die Ersten, die durch Krisen wandern.“

Und entgegen der verbreiteten Kritik an Gewalt & Grausamkeit sind Märchen für Kinder und Erwachsene vor allem Glücks- und Hoffnungsgeschichten. Sie bieten einen geschützten Raum, um Ängste zu verarbeiten, innere Konflikte zu ordnen und ein Gefühl von Sinn und Handlungsfähigkeit zu entwickeln.

Märchen beinhalten diverseste Impulse …

Impulse zu Fragen von Macht und Ohnmacht, Gerechtigkeit und Fairness, Zugehörigkeit und Ausgrenzung und damit erzählen Märchen immer auch vom gesellschaftlichen Zusammenleben.

Mein heutiger Podcast-Gast ist Janin Pisarek.

Sie ist Erzählforscherin und Kulturwissenschaftlerin. Ihr Hauptinteresse gilt den europäischen Volksmärchen, den dämonologischen Sagen und Sagengestalten des deutschsprachigen Raumes sowie dem biografischen Erzählen.

Dabei interessiert Janin Pisarek weniger die bloße Überlieferung von Märchen als vielmehr die Geschichte hinter den Geschichten, ihre sozialen Funktionen, ihre Bildsprache und ihre Bedeutung für Vergangenheit und Gegenwart.

Im Podcast sprechen wir über viele Bekannt und auch unbekanntere Märchen, wie z.B. die Zottelhaube und Thema war auch, was das persönliche Lieblingsmärchen über den eigenen Charakter aussagen kann. Und schließlich ginge wir auf das Frauenbild in Märchen ein, das ich gänzlich falsch präsent hatte …

Also lehnen Sie sich zurück und lassen Sie sich verzaubern …

Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz

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00:00:00: Es war einmal.

00:00:02: Märchen sind keine nostalgischen Relikte, sondern verdichtete Erfahrungsräume!

00:00:09: Sie erzählen von Angst und Hoffnung – von Verlust, Prüfung und Wandlung – und davon wie Menschen mit Unsicherheit umgehen.

00:00:18: Gerade ihre klare Struktur, Ihre drastischen Bilder und Ihre scheinbar einfache Moral machen sie bis heute wirksam.

00:00:27: Doch warum?

00:00:30: Nun, Weilmärchen Orientierung bieten und zeigen dass auch Schwächere Widerstände überwinden können.

00:00:37: Dass Dunkelheit nicht das letzte Wort behält und das Wandersstieg möglich ist!

00:00:43: In Zeiten persönlicher oder gesellschaftlicher Umbrüche fungieren sie als kulturelles Gedächtnis – also Geschichten die erinnern uns sagen wir sind nicht die ersten die durch Krisen wandern Und entgegen der verbreiteten Kritik an Gewalt und Grausamkeit sind Märchen für Kinder- und Erwachsene vor allem Glücks- und Hoffnungsgeschichten.

00:01:07: Sie bieten einen geschützten Traum, um Ängste zu verarbeiten, innere Konflikte zu ordnen und ein Gefühl von Sinn und Handlungsfähigkeit zu entwickeln – und Märchen beinhalten diverseste Impulse, Impulse zu fragen von Macht und Ohnmacht!

00:01:25: Gerechtigkeit und Firmes, Zugehörigkeit und Ausgrenzung.

00:01:30: Und damit erzählen Märchen immer auch vom gesellschaftlichen Zusammenleben!

00:01:36: Mein heutiger Podcast-Gast ist Janine Pisarek.

00:01:39: Sie ist Erzählforscherin und Kulturwissenschaftlerin.

00:01:43: Ihr Hauptinteresse gilt den europäischen Volksmärchen, den demonologischen Sagen und Sagengestalten des deutschsprachigen Raums sowie dem biografischen Erzählen.

00:01:55: Dabei interessiert Janine Pisarek weniger die bloße Überlieferung von Märchen als vielmehr die Geschichte hinter den Geschichten, ihre sozialen Funktionen, ihre Bildsprache und ihre Bedeutung für Vergangenheit und Gegenwart.

00:02:11: Im Podcast sprechen wir über viele bekannte und auch unbekannte Märchen wie zum Beispiel die Zottelhaube Und Thema war auch, was das persönliche Lieblingsmärchen über den eigenen Charakter aussagen kann.

00:02:26: Ja und schließlich gingen wir auf das Frauenbild in Märchen ein – dass ich gänzlich falsch präsent hatte!

00:02:34: Also lehnen Sie sich zurück und lassen sie sich verzaubern.

00:02:45: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast.

00:02:48: Soziologische Perspektiven.

00:02:50: In diesem Podcast geht es um politisches Und Menschliches.

00:02:55: Die Gespräche mit meinen Gästen sollen Gedankenfunken streuen und es sollen damit gerne weitere Feuer entfacht werden, denn Veränderungen gelingen uns Menschen dann wenn wir einen gemeinsamen Diskurs finden – und der Grundstock dafür sind Dialog-Gemeinsames Denken und Nachdenken.

00:03:15: Dazu kann dieser Podcast anregen oder auch irritieren ganz wie sie wünschen Und wie Sie es zulassen.

00:03:24: Audio, abends Janin!

00:03:34: Hallo, schönen guten Abend!

00:03:36: Ich habe mich sehr auf sie gefreut, danke dass ich meine Einladung angenommen haben in meinem Podcast zu kommen und sich meinen neugierigen Fragen zum Märchen zu stellen.

00:03:45: Ich bin gespannt was wir jetzt noch alles so Märchenhaftes erwandern werden.

00:03:50: Ja und dann ganz herzlich für die Einladungen liebe Claudia weil über Märchen und auch Sagen rede ich immer unglaublich gerne.

00:03:56: Ja, gut.

00:03:57: Dann steigen wir doch gleich ein, Janin!

00:04:00: Janin Märchen fangen ja häufig an – es war einmal.

00:04:03: Und wenn ich das dann so reflektiere durch mein Herz und Hirn, dann denke ich, oops, es führt mich eigentlich in die Vergangenheit.

00:04:09: Es war einmal, ja?

00:04:10: Wenn ich die Geschichte dann höre... Aber wenn ich's dann weiterdenke habe ich manchmal das Gefühl dass Märchen doch eigentlich vom hier und jetzt handeln.

00:04:19: ist das so oder sehen sie das anders?

00:04:21: Ich sehe das genauso weil das ist ja letztendlich eine sehr abstrahierte Erzählform, also es ist ja auch recht künstlerisch.

00:04:30: Es spricht in einfachen Bildern und ist ja wirklich völlig losgelöst von... ...von jeglichem Raum.

00:04:36: Also man ist das irgendein Königreich, irgendeinen Schloss, irgenden Dorf, irgendes Stadt.

00:04:41: Also es kann letztlicher überall und nirgendwo spielen!

00:04:44: Und genauso ist es ja auch mit der Zeit.

00:04:46: Es hat keine... Keine Zeit in der es spielt und somit kann es irgendwie in der Vergangenheit liegen kann aber genauso auch gestern oder morgen passiert sein werden, gesagt die Einfachheit und die Formeln machen es so zu einem Allzeit-Bestzeller.

00:05:02: Und auch zur Geschichte, die irgendwie immer war sein kann.

00:05:07: Sie forschen ja nun zu Märchen und auch zu Sagen?

00:05:11: Als ich mich vorbereitet habe auf das Gespräch mit Ihnen, hab' ich mir gedacht was war wohl Ihr erstes Märchen dass sie sehr berührt hat oder vielleicht auch erschreckt hat?

00:05:20: Ja... Gleichzeitig eine sehr persönliche Frage, übrigens gleich.

00:05:25: Das Lieblingsmärchen verrät man eigentlich nicht weil es so viel über die eigene Psyche Preis gibt hat der Doktorvater meiner akademischen Mutter immer gesagt.

00:05:35: aber zumindest welches Märchen mich zuerst berührt hat kann ich glaube schon beantworten.

00:05:41: da ich aus recht einfachen Verhältnissen komme war das bei mir tatsächlich Goldmarie und Pech Marie oder wie ist auch bekannt ist Frau Holle.

00:05:49: Ich weiß auch gar nicht mehr, in welcher Wache Jante es mir als erstes begegnet ist.

00:05:52: Aber allein diese Geschichte von dem eher benachteiligten Mädchen was sich aber unglaublich bemüht und fleißig ist und dafür letztendlich irgendwann nach viel Anstrengung einfach belohnt wird das hat mich total geprägt fasziniert auch irgendwie motiviert also auch als Kind schon.

00:06:15: Vielleicht war ich auch ein bisschen zu fleißig als Kind.

00:06:18: Ich weiß es nicht, mir bot immer.

00:06:20: Ich war so unglaublich fleißige und habe so viel gemacht.

00:06:22: Es hatte irgendwie auch was mit diesen Märchen zu tun weil ich immer dachte wenn ich mich nur genug anstrengen, genug mache, nett bin, einen gewissen Wertekanon lebe dann wird mir das irgendwann zu Glück verhelfen.

00:06:38: Und gab es auch ein Märchenmusik?

00:06:40: So erschrocken waren, dass Sie es vielleicht gar nicht so gern gehört haben oder dass sie Angst hatten sogar?

00:06:46: Also angsterlich bei gar keinem Märchen.

00:06:48: Aber mich hat auch gleichzeitig dieses Märchen erschreckt weil Frau Holle eben einerseits so diese zur Goldmari, diese unglaubliche Wärme hat und diese positive Gerechtigkeit, dieses Belohnen, dieses eigentlich schon fast Mütterliche... Und dann aber bei der Pech-Marie im Gegenzug doch extrem strafend wirkt.

00:07:09: Dass sie so eine ambivalente Figur ist, dass ihr gut, aber auch böse sein kann und auch in den Sagen ist es ja durchaus öfter mal ne negative Figur.

00:07:20: also schon irgendwie... Auch dieses Märchen gleichzeitig!

00:07:25: Bei Sagen, da bringen Sie jetzt ein gutes Stichwort.

00:07:26: Aber das würde ich gleich... Ich möchte erst mal noch eine andere Frage loswerden, Janine und zwar wie sind sie denn dann zum Märchenforschung gekommen?

00:07:34: Ja, das ist eine gute Frage!

00:07:36: Das ist auch eine Frage wo ich wahrscheinlich eine Stunde zu reden könnte.

00:07:40: Ich versuche es kurz zu fassen.

00:07:41: also ich war ein unglaublicher Märchenfan als Kind schon einfach Ja, auch schon ein bisschen der Haushaltssituation geschuldet.

00:07:50: So viele Bücher hatten wir nicht.

00:07:52: Das waren unter anderem ein paar Märchenbücher.

00:07:55: Ich hatte ziemlich viele Hörspielkassetten und ich habe es total geliebt einfach.

00:08:01: Und dann kam irgendwie die Frage was macht man mit einem Abitur in der Tasche?

00:08:04: Da hatte ich jetzt nicht so die Vorbilder im engsten Kreis und entsprechend nach gut Was liegt mir in der Schule?

00:08:10: Ethik, Philosophie, Erziehungswissenschaft bin dann bei Philosophie und Erziehungswissenschaft in Jena gelandet.

00:08:17: Hab dann schnell gemerkt, das ist doch eine andere Welt.

00:08:19: Das ist nicht so ganz ... Doch nicht so genau was es werden soll!

00:08:24: Und hab aber im Kontext beim Philosophengrillen die Volkskundekulturgeschichte entdeckt weil sich die Studierenden aus beiden Fächern da immer schön vermischt haben auch mal Dozent mit dabei waren... Was die Volks-Kündekulturgeschichte, die mich komplett in den Bann gerissen hat und bin dann auch direkt gewechselt.

00:08:43: Und dann war es wirklich meine Professorin, die Sabine Winkapifo.

00:08:48: Die war für mich dann so eine absolute Kurifee auf ihrem Gebiet schon fast ein Mutterfigur.

00:08:56: Und die war so unglaublich herzlich, bisschen schrill und unglaublich, also geistig, unglaublich!

00:09:04: inspirierend und beeindruckend.

00:09:06: Da hab ich zum ersten Mal überhaupt gehört, dass man Märchen sagen mit Witz- und Schwank wissenschaftlich erforschen kann.

00:09:12: Das hat mich total überzeugt!

00:09:15: Und da hatte ich auch zum ersten Mars Gefühl so angekommen zu sein in einem Bereich und habe wirklich auch gemerkt das ist nicht nur was wo ich Lust drauf habe, das ist auch etwas wo schon eine gewisse Begabung mitbringen oder auch ne Lust, ne Motivation... Was sich bis dahin jetzt nicht so überall hatte also ich weiß nicht der große Einser Schüler war jetzt auch nie der absolute Lesefreak und da hat es mich dann aber total gepackt.

00:09:39: Was macht man denn so als Märchenforscherin?

00:09:41: Ich habe da überhaupt gar keine Ahnung, erzählen Sie mal bitte so ein bisschen!

00:09:45: Also wenn ich jetzt rein von dieser Perspektive Erzählforscharin sehe – was natürlich nicht mein Hauptjob ist, aber rein als ErzähelforscherInn – ich beschäftige mich ja seit ... fünfzehn Jahre ungefähr, also vor allem mit Märchen und Sagentexten.

00:10:00: Natürlich kann man sich in der Zählforschung mit ganz vielen Gattungen beschäftigen.

00:10:04: Also ich habe auch immer mal wieder was zu Urban Legends gemacht weil ich das total spannend finde.

00:10:10: Ich hab durchaus auch viele Artikel zum Thema Witz-und Schwank gelesen.

00:10:14: Und bei den Märchen unsagen interessieren mich v.a.

00:10:17: immer was sagen sie uns über uns?

00:10:19: Über die Menschen?

00:10:20: Über das Zusammenleben?

00:10:22: Und natürlich faszinieren mich da in diesem Kontext auch diese dämonischen und bösen Figuren, weil die halt so viel Spannendes mitbringen.

00:10:30: Am Ende ja doch sehr viel über uns selbst erzählen.

00:10:34: Ja!

00:10:34: Und dann auch einfach Fragen gerade zu diesen Sagentexten, die sich gar nicht mehr so viele Leute heutzutage angucken – also auch in unserer Forschung nicht.

00:10:43: Unser Forschungsbereich ist ja auch schon eher klein.

00:10:46: Mag ich es jetzt auch gucken nach den aktuelleren Fragestellungen?

00:10:50: Eco-Criticism, Gender, Klima, Umwelt.

00:10:56: Also solche Themen, wo ich mir dann doch auch gerne mal wieder diese Themen vornehme und denke ja bei sagen hat sich da noch gar keiner so richtig drauf fokussiert weil zu der Zeit wo die groß beforscht wurden waren das noch keine großen Fragen in der Forschung.

00:11:09: Das hat sich zeitlich ein bisschen aneinander vorbei entwickelt Und grundsätzlich liebe ich so Motivvergleiche, also auch Zaubermärchen generell.

00:11:18: Was macht denn den Zaube aus?

00:11:21: Was verzaubert uns wiederum und warum brauchen wir den Zauer?

00:11:25: Also ja all diese Fragen... Ich versuche schon immer zu gucken was hat's denn für einen Sinn und was macht es mit uns und warum braucht man das?

00:11:34: Was könnte daraus für die heutige Zeit vielleicht auch ziehen?

00:11:38: Janin, Sie haben es häufiger Sagen genannt und jetzt auch noch Zaubermärchen.

00:11:42: Und am Anfang habe ich sie ganz allgemein zu Märchen befragt.

00:11:45: Was ist denn der Unterschied zwischen Sagen, Märchen und Zaubernärchen?

00:11:49: Vielleicht können Sie das kurz nochmal erläutern!

00:11:52: Also Märchen sind natürlich diese typischen Geschichten, die jeder eigentlich von klein auf kennt.

00:11:57: Die wie wir es am Anfang hatten vor allem beginnen mit Es war einmal und am Ende auch so ein Happy End mit sich bringen.

00:12:03: also wenn sie nicht gestorben sind, legen sie noch heute alles ist schön!

00:12:07: Es sind diese abstrakten Geschichten die zeit- und raumlos sind und ja, die uns ja irgendwie was erwachsen werden vom Reifen erzählen bestimmte Werte mitbringen aber auch sehr in so einfachen Bildern arbeiten.

00:12:23: Die Zaubermärchen sind jetzt endlich eine Unterkategorie der Märchen, also tolle Forscher haben damals versucht die Märchen zu kategorisieren und zu klassifizieren damit sie eben vergleichbar gemacht werden können.

00:12:37: Und da ist halt auch aufgefallen, dass natürlich gar nicht alle Märchen explizit Zauber also wirklich übernatürliche Handlungen haben.

00:12:44: So ein König Drosselbart, da sind schon ganz schön viele Zufälle dabei aber letztendlich könnte das passiert sein.

00:12:49: Da ist jetzt kein Zaubern in dem Sinne.

00:12:52: Der hat natürlich eine Hinsung Gretel mit der Hexe ja... Schon einfach auch ein reines Märchen mit was Übernatürlichem is'.

00:13:00: Die Sage hingegen die möchte im Märchen einfach gesagt immer so ein bisschen geglaubt werden.

00:13:07: Deswegen die Sage arbeitet mit einer Zeit ganz oft, oft auch mit einem Raum, einen konkreten Raum.

00:13:14: Wir haben auch oft Personen ... wir haben nicht diese Stereotypenpersonen oder jetzt einen großen König und die Prinzessin sondern wir haben halt irgendwie den Bauern von nebenan oder die Müllers Tochter, die da um die Ecke wohnt.

00:13:27: Und ja, wir haben ganz, ganz selten ein Happy End.

00:13:30: Also das sind sehr kurze Geschichten auch oft kurzweilige Geschichten die zumindest wenn ich mich damit beschäftige im auch dämonischen Bereich spielen wo es eigentlich immer darum geht dass Mensch menschliches Alltag auf das übernatürliche und magische trifft und Nominose und unheimliche und Auch da werden irgendwie mal ganz ganz viele Werte verhandelt, das ist so was ich daran sehr spannend finde.

00:13:57: Weil auch da diese dämonischen und eigentlich erst mal auch teilweise bösen Figuren manchmal aber auch gar nicht so böse ja eigentlich immer nur auf das reagieren was der Mensch macht.

00:14:07: also es sind ganz selten so von sich aus total böse gestalten.

00:14:10: oft ist es eine Reaktion dass Böse verhandeln.

00:14:13: und Ja

00:14:15: Also ich kenne halt bei sagen kenn ich die Helden sagen und es gibt ja unterschiedliche europäische Sagen und dann natürlich den nie belungen.

00:14:22: Also, wenn sagen ... da mein ich dann wirklich so die Kleinen.

00:14:27: Die auch teilweise fünf, sechs, sieben Zeilen haben.

00:14:32: der Wanderer, der sich verehrt hat, weil er einem Irrlicht begegnet ist oder der Mensch, der von dem Moosweibchen gebeten wurde einen Kreuz in den Baumstumpf zu schlagen, damit es vom wilden Jäger sicher ist und er weigert sich und wird dafür von dem mooswebchen gedrückt und stirbt daraufhin?

00:14:48: Sie würden schon sagen, der große Unterschied zwischen Märchen sage nicht gut ausgeht und Märchen meistens gut ausgehen, oder?

00:14:56: Genau.

00:14:57: Wir kennen ja immer die, die außen haben wir bestimmt bestätigt die Regel.

00:15:01: aber das Märchen hat schon dass er das Happy End die Sage nicht und die Sage will geglaubt werden Das Märchen will das gar nicht.

00:15:11: Jetzt haben sie vorher gesagt in einem Satz wortwörtlich kriege ich es nicht wieder Aber so sinngemäß dass Sie sagen Die Märchen oder auch die Sagen die sagen uns auch etwas über unser Leben Und über uns selbst.

00:15:24: Wie haben Sie das gemeint?

00:15:25: Es schwingen ja immer so ziemlich bestimmte Ängste mit, also gerade wenn man dann schaut was sind das für Figuren die uns auch Angst machen und natürlich die Wassergeister immer eine große Rolle spielen oder die Kornengeister zum einen zeigt ein bisschen dass wir so eine gewisse Angst nach... Orten haben, die für uns was Unheimliches mit sich bringen.

00:15:51: Vor fremden Orten vor Dingen, die irgendwie menschlich sind aber eben nicht so ganz in unser Menschenbild passen.

00:15:58: also wenn man es sehr sehr abstrakt nimmt natürlich auch immer vor was Fremde oder etwas was man nicht einordnen kann das man nicht verstehen kann.

00:16:07: ja dann wieder diese Verhandlung von Werten also dieses Man handelt und erwartet irgendwie eine Bestätigung Und das ist dann eben den Sagen immer ganz spannend, wenn die Leute nicht so handeln wie sie sollten.

00:16:20: Dass es dann auch direkt bestraft wird.

00:16:22: Vielleicht sogar fast zu einem Wunsch nach einer Erziehung, dass man nicht allein gelassen wird und ein bisschen an die Hand genommen wird und lässt sich schwer in wenig Worte fassen.

00:16:33: Es ist ganz viel was da mitschwingt aber grundsätzlich finde ich ... Es gibt immer diese Sehnsüchte natürlich auch dieses ... Da muss da auch ein Schatz zu finden sein.

00:16:43: Dann kommt man dem Schatz vielleicht nah, aber am Ende kriegt man ihn doch nicht.

00:16:47: Also ja es ist schon auch immer so eine Bewältigung von diversen Dingen die irgendwie in einem eigenen Kopf rumspugen.

00:16:56: letztendlich und auch solche Verarbeitungsmechanismen brauchen wir eine Sage vom kopflosen Reiter und natürlich wenn jemand richtig viele schlimme Taten begeht viel einfacher, dem noch eine hattere Strafe draufzusetzen.

00:17:12: So dafür muss der jetzt immer als Kopfloserreiter umgehen also ist nach dem Tod auch noch bestraft.

00:17:17: zum anderen warum ist da jemand umgekommen?

00:17:19: ja das war doch kein Mensch das waren Geist oder ein Wehrwolf.

00:17:22: also es ist auch immer so ein bisschen so ne Traumabwältigung mit drinnen.

00:17:26: Ja

00:17:26: wenn sie sagen Kopflosereite Das is ja schon auch grausam.

00:17:30: Also ich finde auch manche Märchen wie zb.

00:17:32: Hänsel und Kredler oder sowas mit der Hexe die danach in ihrem Ofen dann verbrennt Und die den Kindern am Anfang nicht gut gegenüber ist, also wie sie sich behandelt.

00:17:42: Wie gehen Sie damit um?

00:17:43: Also ist es für Sie so dass Sie sagen nein das Grausamen will mir etwas zeigen, will mich auf etwas Gutes hinweisen oder hat auch was Gutes an sich?

00:17:53: Oder ist es eher so, dass Sie schon aussehen?

00:17:54: manche Menschen sind wirklich grausam.

00:17:56: die kann man vielleicht Kinder noch gar nicht so erzählen.

00:17:58: da muss man eher ein bisschen vielleicht selektieren oder vorsichtig sein?

00:18:04: Also bei den Sagen denke ich immer Da ist schon ganz viel Moral und Erziehung mit dahinter.

00:18:10: Und da gibt es durchaus welche, wo ich denke das müsste man jetzt nicht den Kindern erzählen bei Märchen sich das ein bisschen anders weil gerade wie wir es auch eingangs hatten dass so extrem abstrahiert und vereinfacht ist Es will uns was sagen definitiv und es ist ja halt auch.

00:18:28: also es gab da auch diverse Studien durchaus und es is ja schon eher der Konsens zumindest in der Forschungswelt das Kinder oder auch Erwachsene Märchen schon immer als Glücksgeschichten wahrnehmen.

00:18:39: Also, dass Böse wird bestraft und es ist so eine ganz einfache Kategorie.

00:18:44: Es gibt ja da keine graue Stufen, es gibt Gut- und es gibt Bösen.

00:18:48: Und das ist in einer einfachen Logik also auch in der Kinderlogik total nachvollziehbar, dass das Guter am Ende belohnt wird und das Schlechte bestraft wird dass das so drastisch ist.

00:19:01: Das hat mich als Erwachsener später, also ich die Märchentekste bewusster gelesen habe auch etwas schockiert.

00:19:08: aber ich wusste und ich hab auch wirklich in meine Bücher geguckt wie ich als Kind hatte und auch in die Hörspiele reingehört es war wirklich so aber ich hab mir das nicht gemerkt Es war mir halt auch egal.

00:19:17: Also es hat mich Als kind bei mir selber es hat Mich wirklich nicht interessiert.

00:19:21: Ich fand es gut Hexe war böse.

00:19:23: hexe wird bestraft oder den Böse Königin So was wird unfair, hat dem Schneewittchen so schlimm zugesetzt.

00:19:30: Hat ihn dreimal versucht umzubringen und natürlich wird er am Ende hart bestraft.

00:19:34: Und das ist ja nicht dieses Bild, dass die Kinder sich einprägen.

00:19:38: Also für uns, wenn wir das lesen, ist es schon dann... Wir haben irgendwie Bilder.

00:19:42: wie können Sie vorstellen, wie das aussieht?

00:19:43: Wenn man eine Nagel in die Hand geschlagen bekommt oder ins Wasser geworfen wird.

00:19:48: Wie kann man sich vorstellen, sich anfühlen zu ertrinken?

00:19:54: Ein Kind idealerweise hat das noch nicht und es sieht dann eben nicht dieses Bild, was wir vielleicht sehen wenn wir das als Erwachsene lesen oder hören erzählt bekommen.

00:20:03: Und dass ist halt ganz spannend weil dem Kind geht es letztendlich nur um die Tatsache, dass jemand bestraft wird.

00:20:10: Aber am Ende ist trotzdem diese Glücksgeschichte also Die Person mit der sich das Kind identifiziert wird in der Regel, wenn wir jetzt bei Schneewittchen bleiben soll schon ein Wittchen sein und es würde sich freuen.

00:20:19: Toll, jetzt hat die ihren Prinzen jetzt lebte und die böse Königin ist endlich weg.

00:20:25: Und sie isst sicher!

00:20:26: So das es ja die Botschaft...

00:20:27: Sie haben ganz am Anfang auch Gender angesprochen und wir haben jetzt über Hänseln und Gretel oder Schneewittchen auch gesprochen.

00:20:34: da sind ja häufig Frauen, die Hexen und die Bösen.

00:20:37: Ist es so dass die Frau im Märchen immer die Bösse ist?

00:20:41: weil?

00:20:42: Oder warum ist gerade die Frau in der Märche immer die bösse also vorwiegend die böse?

00:20:48: was denken sie?

00:20:49: Das finde ich gar nicht unbedingt.

00:20:51: Das ist ein bisschen, glaube ich der Tatsache geschuldet, dass viele Märchen die sogenannten Leidmärchen, wie wir sagen also so diese zehn, fünfzehn bekanntesten Märchen, worunter Hänsel und Kretel, Schneewittchen, Rapunzel fallen, dass wir da die bösen Frauen haben, die böse Hexen und die Königinnen.

00:21:13: Aber tatsächlich ist das nicht ... so, dass das vorwiegend die Frau ist.

00:21:16: Wir haben die böse Hexe ja aber wir haben auch als männliches Equivalent den bösen Riesen oder den bösen Oger.

00:21:27: mehr haben durchaus auch zauberkundige Männer, die die Böse sind.

00:21:32: wenn man an den gestiefelten Kater zum Beispiel denken da ist ja auch ein männliche Figur.

00:21:38: also ich würde es gar nicht so sagen dass das vorwiegend die Frauen sind.

00:21:42: Ich glaube, es liegt eher daran, dass das jetzt so irgendwie die bekannteren Märchen geworden sind.

00:21:47: aber es ist nicht grundsätzlich so, dass wir viel mehr böse Frauen gestalten hätten.

00:21:53: Ich vermute dann habe ich ein echt wirklich falsches Bild weil ich immer so ein bisschen dazu tendiere zu denken in Märchen hat die Frau entweder dieses dämonische Moment in sich oder aber dieses unschuldige Weil auch sie haben ganz am Anfang Frau Holle angesprochen.

00:22:08: Also die Goldmarie hat für mich dieses unschuldige Zwecklosehandeln und tun, Die Pechmarie ist total zweckorientiert das hat auch was finde ich eher Diabolisches wenn du wirklich immer so nach einem Zweck schielst den Du erreichen willst sondern tust Du etwas umzu.

00:22:24: Und dass macht die goldmarie ja nicht nur das macht ihr die pechmarrie und deswegen da haben wir finde Ich schon wieder dieses dämonische und dieses unskuldige und so habe ich es einfach Ein bisschen eingeteilt, aber wahrscheinlich habe ich da ein falsches Bild.

00:22:36: Goldmarie-Pechmarien sieht man einfach wieder schön wie einfach das Märchen arbeitet.

00:22:41: Also können natürlich auch noch eine dritte Person geben die Graumarie, die irgendwie so ganz alle Welten in sich hat.

00:22:47: Aber dass viel zu komplex für den Märchen gibt es eben nicht.

00:22:49: Die Personen sind einfach und die schöne ist gut Und die hässliche ist böse.

00:22:55: Das sind dann wirklich diese starken Kontraste der Gattung an sich geschuldet, dass sie mit so einfachen Kategorien arbeitet.

00:23:02: Einfach weil sie das auch alles möglichst bildlich und verständlich haben möchte.

00:23:06: Wir gehen das ganz oft und es ist eigentlich schon fast wieder ein neuer Mythos, dass die Frau auch ganz schlecht wegkommt im Märchen.

00:23:15: Ich denke, das hat wirklich mehr was mit der Bekanntheit der Märchen Stoffe zu tun oder eben der Nicht-Bekanntheit also... Ich möchte das gar nicht schönregen.

00:23:24: Wir haben natürlich ganz, ganz viele diese liebenswertigen, die geduldigen und die ganz passiven und auch wirklich unterdrückten Mädchen und Frauen.

00:23:32: Das haben wir auf jeden Fall.

00:23:34: aber da gab es auch mal eine Analyse vom Psychologin, denn die mag so wirklich zufällig vierzig Märchen aus den Kinder- und Hausmärchen von in Grims gegriffen haben und haben also durchgezählt.

00:23:45: Und da war dann schon auffällig quantitativ waren erst einmal genauso viele Frauen wie Männer präsent.

00:23:53: Qualitativ hatten die dann auch so geguckt und ausgewährte, dass die Männer zwar unabhängiger sind aber viel gehorsamer als die Frauen.

00:24:01: Und die Frauen umgekehrt also zwar schon in der gewissen Abhängigkeit was vielleicht auch einfach der Zeit wo sie hauptsächlich aufgeschrieben wurden im Sprach Aber auch wesentlich ungehorsamer also durchaus sich auch nicht mit ihrem Schicksal abfinden.

00:24:17: und das finde ich halt spannend weil wir haben natürlich Ganz, ganz viele starke Frauen und das ... dann möchte ich schon auch immer dran erinnern.

00:24:27: Dass wir jetzt nicht großradikal umschreiben müssen, sondern dass wir vielleicht einfach besser kuratieren müssen!

00:24:33: Und ich finde eigentlich auch bei Hinsinn und Krätel die Kräte ist ja richtig klug und die ist stark und die macht eine enorme Entwicklung in dieser kurzen Zeit oder auch wenn man an die Prinzessin vom Froschkönig denken.

00:24:44: Ich meine sie ist erst kurz hilflos, ihre tolle Kugel ist weg Ja, aber dann widersetzt sie sich ja dem Vater und auch den frosch, nee, den hässlichen Frosch.

00:24:52: Den küsse ich nicht umknallt ihn sogar an die Wand.

00:24:54: oder die degensiert in Ambrunnen, die dann wirklich so ganz standhaft bleibt und bei all der Ungerechtigkeit, die ihr passiert immer stark bleibt und wirklich am Ende auch ihr Glück findet.

00:25:07: Oder auch in Norwegen gibt es ein ganz tolles Märchen weil ich extrem mag die Zottelhaube zum Beispiel.

00:25:13: Da ist auch mal so ein Mädchen, was gar nicht so diesem klassischen Liebreizen entspricht.

00:25:18: Die wird durch eine magische Empfängnis geboren und ist so ein ganz wildes Mädchen mit ganz verzauzelten Haaren und Kochlöffel in der Hand auf den Ziegbock reitet.

00:25:29: So eine ganz wilde, die Zottelhaube!

00:25:32: Und die zieht dann los bei ihrer Schwester.

00:25:34: Eine ganz schöne Liebe entführt wurde von Trollhexen.

00:25:37: Dann zieht sie ganz mutig los und köpft die Troll-Hexen und befreit ihre Schwester und am Ende finden sie beide ihr Glück.

00:25:43: Ich denke, das sind richtig starke Frauenfiguren.

00:25:46: Aber oft sind es eben Märchen die wir dann nicht so auf dem Schirm haben oder ja?

00:25:51: und was ich auch immer noch finde ist mal eben auch nicht zu sehr interpretierend da weil endlich wie ich's auch gesagt hatte Es ist ja schon einfach diese einfachen Bilder dieser einfach verständliche Sprache Die das Märchen hat also sowohl in Text als auch in diesen einfachen Bildern.

00:26:11: Wie sagt auch, die Männer stehen halt so in dieser, wenn wir wieder zur Boßhaftigkeit zurückgehen.

00:26:16: Da auch den Frauen oft in nichts nahe.

00:26:18: Wenn man überlegt wie viele letztgeborene Söhne von ihren beiden älteren Brüdern maßlos reingelegt und dem Tode überlassen werden ... Und die ziehen weg und wollen sich mit ihrem Erfolg des jüngeren Schmücken.

00:26:32: Auch das haben wir richtig viel!

00:26:34: Das ist ja auch ein Thema.

00:26:36: Ja, wir haben auch bei den Schwestern neid.

00:26:38: Aber das ist dann schon noch mal eine andere Hausnummer.

00:26:40: Den Bruder zum Sterben zurückzulassen und dann zum König zu gehen und sagen ja wir haben die Trocken besiegt!

00:26:46: Also ich glaube es ist so.

00:26:48: man muss wirklich einfach schauen was gibt's alles an Märchen?

00:26:51: Und da gibts wesentlich mehr als wie oft auf dem Schirm haben oder ja die einfach rezipiert werden weil das sind so diese klassischen Rotkäppchen natürlich jetzt nicht so.

00:27:01: Das verrate Beispiel für eine starke Frau Das regt dann so ein bisschen das kollektive Purus sein.

00:27:09: Ja, und da sind ja nun Märchen die von den Brüdern Krim oder Hans-Christian Andersen, die schon in gewisses Alter mit sich bringen.

00:27:17: Und wenn wir jetzt gerade in die heutige Zeit gucken Wir werden doch sehr stark vom Algorithmus bestimmt zumindest in sozialen Medien.

00:27:23: Es gibt KI, die auch Geschichten erzählt Also an irgendwelchen kreativen Worten Die wir ihr zurufen und sie kreiert aus diesen Worten irgendwelche Geschichten.

00:27:34: Ganz persönliche Janine, was glauben Sie?

00:27:36: Brauchen wir die Märchen noch für die Zukunfts?

00:27:38: Brauchten wir noch neue Märchen?

00:27:40: Wird es noch Neue Märchen geben?

00:27:43: und wenn dann auch von Menschen erzählte und weitergetragene oder wie sehen sie die Zukunft des Märchens.

00:27:50: Ich war da eine Zeit lang ein bisschen pessimistisch bis ich selber einen Kartenkünstler interviewt habe, Benjamin König der auch unter anderem Märchen wunderschön illustriert hat.

00:28:00: und als ich mit ihm gesprochen hab War das dann schon so ein bisschen, dass ich da nochmal umgedacht habe?

00:28:07: Weil er so sinngemäß meinte.

00:28:09: Es gibt immer Moden und Wellen!

00:28:11: Und gerade hat das Märchen vielleicht nicht den allerhöchsten Stellenwert aber es wird wiederkommen... ...und er hatte auch gesagt, dass er in der Arbeit oder Umgang mit Kindern gemerkt hat.

00:28:21: Oft wissen die Kinder schon noch ganz gut Bescheid.

00:28:23: Wir kriegen's manchmal vielleicht auch einfach nicht mit.

00:28:26: Ich denke halt schon, dass wir die Geschichten brauchen weil sie.

00:28:30: Es steckt einfach viel drin und es sind eben diese Reifungsgeschichten.

00:28:34: Sie können Mut machen, sie zeigen uns ja irgendwo, egal wie schlimm und schrecklich alles ist... ...es gibt immer Handlungsoptionen!

00:28:45: Und es gibt immer einen Moment wo das nicht mehr so ist.

00:28:50: Es kommen Zufälle oder man befreit sich selber.

00:28:53: Also es steckt schon viel drinnen Auch irgendwie gerade in so einer Zeit, es kann sehr erdennt sein.

00:29:02: Also ich dann auch manchmal auf Instagram versacke und durchscrolle und dann wieder eine schlechte Laune habe weil ich irgendwas sehe.

00:29:12: oder ja wenn man so beeinflusst ist von den Bildern die man vorgesetzt bekommt einfach zu sagen ach ich nehme jetzt mal ein Märchenbuch und lese mal wieder ein paar Geschichten kurz und die sind ja meistens recht kurzweilig und stecken irgendwie voller Hoffnung und Botschaften.

00:29:27: Und ich glaube, das kann uns einfach auch sehr, sehr helfen wenn eigentlich alles zu viel ist und man eigentlich auch merkt Kopf sagt eigentlich schon nein und es völlig straits überflutet.

00:29:37: Ich weiß nicht wie's für sie ist ob sie manchmal noch Märchen zur Hand nehmen oder ob das was auslöst oder wenns vielleicht nur ein Buch ist mit anderen Geschichten.

00:29:46: Es ist ja schon einfach etwas sehr Beglückendes.

00:29:49: auch Wann ist das?

00:29:51: Unbedingt.

00:29:52: Wobei es bei mir eigentlich weniger die Märchen sind, sondern eher schon Bücher, die was Märchenhaftes haben.

00:29:57: Also ich liebe den Hobbit!

00:29:59: Ich liebe Herr der Ringe... Die filme nicht aber die Bücher und das hat für mich eigentlich ... Der Herr der Ring ist für mich ein langes Märchen einfach.

00:30:06: Würde ich jetzt so sagen weil er auch böses und Gutes drin mit schwingt, auch wieder eine Verwandlung erstens schlechte dann ins gute, dass gute siegt schon diese mystischen Geschichten, die einen dann auch in die geheimnisvollen Geschichten.

00:30:19: Die mich zum Beispiel auch so von dieser Grausamkeit, die die Welt heute mit sich bringt, auch eine andere Möglichkeit reinbringen im anderen Raum, das stimmt schon und wo.

00:30:27: ich denke doch man hat schon die Möglichkeit etwas ins Gute zu drehen.

00:30:32: Aber es kommt Einsatz!

00:30:33: Und dann merkt man ja auch irgendwie, dass diese Muster oder die Erzählstrenger eben auch adaptierbar sind.

00:30:39: Also deswegen selbst ein Märchen nicht eins zu eins noch so erzählt wird.

00:30:42: aber diese Musta wie man es jetzt bei Herr der Ringe ist trotzdem der Auszug ins Unbekannte.

00:30:48: Man weiß nicht was wird passieren.

00:30:51: Die Person, die Abenteuer besteht, die Erwachsener wird und er reift also sie sich verändert, die ja auch anders nach Hause kommt als sie losgezogen sind.

00:30:59: Diese typische Hellenreise, wie sie fürs Märchen ist, ganz klar drin und generell auch im Fantasy-Bereich, also diese Lust auf Zauber.

00:31:08: Und Magie ist ja ungebrochen!

00:31:11: Ja, das stimmt.

00:31:14: Sie haben ganz am Anfang gesagt, dass man das Lieblingsmärche nicht erzählen darf.

00:31:18: Dann habe ich erst mal gedacht... Da steigst du jetzt nicht tiefer ein in diese Frage, aber jetzt bewegt sie mich doch.

00:31:24: Und ich frage es jetzt nicht nach ihrem Lieblingsmärchen weil ich denke das wäre wahrscheinlich dann doch etwas übergriffig meinerseits.

00:31:29: Aber warum ist das Lieblungsmärche?

00:31:32: so viel sagen zu einem selber zum Charakter Zu vielleicht zum eigenen Leben?

00:31:36: was denken Sie?

00:31:38: Wie interpretieren Sie das?

00:31:40: oder wie verstehen Sie das?

00:31:43: Also begründet wurde es letztendlich damit, dass eben die Botschaften im Märchen sehr viel tiefer liegen als jetzt die Geschichte an sich erst mal zeigt und preisgibt.

00:31:53: Und deswegen dadurch was jetzt so das ist, was ein total...was man total liebt und wohin da man steht wo man sagt, das ist mein Märchen!

00:32:03: Das allerbeste dass man damit eben ganz, ganz viel von sich selber erzählt.

00:32:09: Also je nachdem was da eben passiert also natürlich auch vielleicht von persönlichen Erlebnissen besonders da die Gerechtigkeit, gerechte Strafe gut findet weil man vielleicht mit einer Charaktereigenschaft wie Neid irgendwie selber zu tun hatte und jetzt vom Schneewittchen ausgeht Ist eine wichtige Geschichte, meine ich.

00:32:33: Jeder versucht eigentlich täglich umzubringen aber es gibt ja durchaus Personen die anderen sehr böse im Leben auch mitspielen und da kann man natürlich schon feiern wenn sie dann am Ende ihre gerechte Strafe findet.

00:32:45: also Ja das sind dann schon natürlich auch Sachen wo man vielleicht ein bisschen was von sich verrät.

00:32:51: Aber bei uns in der Erzählforschung ist es schon so, der Running Gag.

00:32:54: Weil das einfach wirklich eine Forscher gesagt hat und dass jeder eigentlich immer gleich, nein, das liebt nichts weg und verraucht dich nicht.

00:33:02: Wobei ich bei mir ganz ehrlich gestehen muss, mich hat auf Walt Disney sehr geprägt.

00:33:06: Also gerade beim Märchen.

00:33:08: also wenn's jetzt Stehnwirtchen ist oder die Eiskönigin oder Ariel ja?

00:33:14: Das Märchen ist ja nicht so von andersem erzählt, sondern anders.

00:33:17: Aber man kennt Ariel von Walt Disney einfach und wenn ich dann diese Märchen höre, dann habe ich sofort diese Bilder vor Augen.

00:33:23: Da ist irgendwie meine eigene Fantasie total abgeschnitten weil Walt Disney finde ich wunderbare Arbeit geleistet hat mit seinen Zeichendrickfilmen oder auch Figuren.

00:33:33: Wie sehen Sie dann die Zukunft des Märchens?

00:33:35: Also ist es für Sie, sie sind Forscherin.

00:33:36: Deswegen vermute ich dass Sie eher in der Vergangenheit forschen an Märchen.

00:33:41: aber wie ist das denn mit den Zukunftsmärchen?

00:33:43: Forschen Sie dazu auch und wenn ja wo sehen Sie da die Zukunft?

00:33:47: Spannende Frage!

00:33:48: Ich gucke schon viel in die Vergangen- heit das stimmt Und gucke viel ins hier und jetzt, mich ja auch so eingangs erwähnt habe Dass sich schon ausschaue was so an aktuellen Fragestellungen in auch anderen Wissenschaftsdisziplin oder anderen Textgattungen, auch auf Märchen und Sagen anwendbar ist.

00:34:06: Und vielleicht eben auch noch wo vielleicht noch Lehrstellen zu finden sind.

00:34:10: Zukunft ja.

00:34:11: also ich denke schon dass noch einige Märchen um erzählt werden durch durch KI das vielleicht aber auch gerade durch KI mehr Märchen wieder erzählt werden weil auch die KI ja wieder so was Unbekanntes ist, wo jeder ja auch oder viele ja auch so ihre Befürchtungen haben und ihre Ängste mit sich bringen.

00:34:37: Ich denke das da gerade eine Struktur des Märchens in so einer Geschichte also dass man das ganz gut auch wieder verbinden kann.

00:34:45: Das dann vielleicht eben der Gegenspieler eigentlich dann die projizierte KI zum Beispiel ist aber ich denke grundsätzlich weitererzählt wird, auch wenn es vielleicht eben nicht immer oder auch nicht mehr so extrem diesen riesigen Stellenwert hat.

00:35:04: Aber ich habe auch in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen durchaus gesehen dass sie das immer noch mögen und dass die dafür zu begeistern sind und auch Lust haben da weiterzuerzählen.

00:35:12: oder Es regt ja einfach auch die Fantasie an.

00:35:15: also ich meine natürlich wirklich die Disney Filme sehr vor Augen hat vielleicht auch wieder ein bisschen einschränkend.

00:35:21: aber Ich hab auch mal so eine Kiste gefunden mit alten Bildern von mir.

00:35:25: Hab schon gesehen, dass mich das sehr ... ich hab das auf Hörspielkasette nur gehört und manchmal im Buch gelesen.

00:35:31: Und mich hat das sehr beflügelt.

00:35:32: Und ich denke allein für so ne Fantasiegeschichte für diese Aspekte des Reifens und dieser Bewältigung von Angst.

00:35:41: Also, ich glaube schon ist es weiterhin eine Rolle spielt.

00:35:44: In der Forschung ist es schwierig.

00:35:45: da wurde schon vor Jahren immer wieder mal gesagt naja Die Märchenforschung, das ist eigentlich schon völlig überforschtes Feld.

00:35:53: Aber man hat auch der Sagenforschungen nachgesagt sie ist tot.

00:35:55: und jetzt finde ich doch immer wieder noch Fragestellungen die eben noch keiner beantwortet hat.

00:36:00: also wer weiß?

00:36:02: Und gerade wie gesagt im Zeitalter wo wir auch neue Ängste haben mit neuen technischen Entwicklungen es wird eigentlich nicht alt und das merkt man auch bei Also Gattlungen wie Urban Legends.

00:36:14: Ich sehe das ja auch ganz oft die klassischen Sagenabläufe, aber dann eben mit modernen Figuren wo sich in so einem US-amerikanischen Movement die Angst vor Krieg, vor Nukleanwaffen widerspiegelt.

00:36:30: also wo man merkt... Die Geschichten sind eigentlich die gleichen und es wechseln ein paar Komponente.

00:36:36: Es wird vielleicht ein klein bisschen aktueller.

00:36:39: vom Inhalte her oder von dem, was sie transportieren können ist es das Gleiche.

00:36:43: Gerade als ich ihn so zugehört habe beim Erzählen ist mir ein Spruch ins Hirn gekommen.

00:36:48: Ich kriege ihn nicht wortwörtlich wieder aber er geht ungefähr so dass Kinder Geschichten brauchen um einzuschlafen und Erwachsene brauchen Geschichten um aufzuwachen.

00:36:57: Und ich denke das ist ja genau das was Sie gerade gesagt haben Das es für Kinder anders wirkt als für uns Erwachsener.

00:37:02: Aber das ist für unsere Erwachszene eine unwahrscheinliche Bereicherung sein kann vor allem wenn Märchen dann aktualisiert werden in dem wie Sie es grad beschrieben haben Dass man das dann auf Kriege oder Nuklearekriege mit KI, Algorithmen und so was anwendet.

00:37:16: Wenn Sie ein Märchen auswählen dürften, Janin?

00:37:20: Oder müssten vielleicht sogar!

00:37:21: Ein Märchendass uns besonders viel sagen kann für die Zukunft.

00:37:25: Oder dass uns in der Zukunft besonders gut unterstützen kann.

00:37:29: Haben sie da so eines parat, dass sie sagen können, oh ja, Klauja, das ist das Märchen, was ich auf jeden Fall sagen würde, was uns in Zukunft eine gewisse Stringenz geben könnte

00:37:40: Ist mir ein Märchen-Typ.

00:37:41: als jetzt ein ganz konkretes Märchen, aber ich finde generell diese Drachentötermärchen.

00:37:47: Ich find der Drache in den Märchen ist ja wirklich das Absolut oberbösegefährliche Großtödlich nicht nur menschvernichtend sondern durchaus gerade auch in den Sagen zerstört er die Umwelt also es einfach wirklich so das absolut böse schlechthin und wirkt natürlich auch absolut unbezwingbar.

00:38:13: Und steht irgendwie für alles, also ja für das Gefährliche, das Tödliche, dass das Unbekannte.

00:38:18: was ist eigentlich ein Drache?

00:38:19: Wo kommt er her und warum ist der da und total beängstigend?

00:38:24: Also kann auch deswegen irgendwie für absolut alles dienen, was es gibt dann Unbekannten und Beängstigenen.

00:38:31: Das Märchen, Drachentöter-Märchen zeigt halt Ja, aber es gibt immer einen Weg den zu besiegen.

00:38:38: Es bringen, es müssen vielleicht Opfer gebracht werden.

00:38:41: Wir schaffen's die ersten zwei Brüder nicht aber dann kommt irgendwann der und er besiegt den Drachen und die Ordnung ist wieder hergestellt.

00:38:49: Und das finde ich eigentlich einen... Also der Finder steckt unglaublich viel Hoffnung drin weil ja bei eben aus der absoluten Hoffnungslosigkeit und dem Bösen schlechthin diese Überwindung kommt

00:39:07: Wobei es doch auch ein Märchen gibt, weil sie gerade die Drachen ansprechen.

00:39:10: Das heißt Dragonheart kennen Sie das Märchen?

00:39:13: Wo der Drachen sein halbes Herz einem Menschen gibt damit der Mensch nicht sterben muss und damit selber sein eigenes Leben, weil Sie ja eigentlich das unendliche Leben haben aber damit Sein eigenes leben begrenzt hat

00:39:26: Aber diesen Film als Kind sowas von geliebt und so viel geholpt Da merkt man da halt, dass das dann eben eine Fantasie oder ja eher schon ein Kunstmärchen ist.

00:39:38: Also das ist dann eben nicht dieses typische Volksmärche mit diesen klassischen Abläufen, wo dann am Ende auch so ein reines Happy End da ist.

00:39:48: Da merken wir einfach, dass es eine künstlerische Bearbeitung ist von natürlich sehr märchenhaften Motiven und Elementen.

00:39:56: Deswegen funktioniert das in dem Fall leider nicht so.

00:39:59: Vielleicht ist es ja so wenn wir heute einen Märchen Jetzt erstellen ein neues, jetzt mal ganz losgelöst von den alten und von den bekannten Märchen.

00:40:07: Dass wenn wir einen Märchen des XXI.

00:40:09: Jahrhunderts erstellen, dass das vielleicht auch gar kein Happy End mehr hätte?

00:40:13: Könnte ja auch sein oder?

00:40:16: Dann eh wieder die Frage, wo uns erstellt ist es ja auch wie?

00:40:18: denn Kunstmärchen?

00:40:19: und beim Kunstmärke haben wir ja ganz oft, wenn man Hans Christian Andersen denken, auch gar keinen Happy End.

00:40:25: ne also es ist ja schon mehr... dass das auf die Volksmärche also diese so klassisch erzählt wurden, was auch nicht immer der Fall ist.

00:40:32: Oft waren es dann doch auch literatische Stoffe die dann doch eher im Nachhinein wieder reoralisiert wurden also nachdem sie eigentlich aus literatischen Erzeugnissen aufgeschrieben worden und in Märchensammlungen integriert wurden mit hier.

00:40:46: das erzählt sich des Volk ja danach haben Sie sich vielleicht tatsächlich erzählt aber ist immer schwierig.

00:40:54: Aber genau bei diesen Märchen haben wir vorwiegend das Happy End, was wir bei den Kunstmärchen eben gar nicht haben.

00:40:59: Deswegen wenn man jetzt natürlich einschreiben würde kann das ja jedes Ende haben und es kann irgendwie trotzdem alles eine nette Geschichte oder auch aus einer lehrreiche Geschichte funktionieren.

00:41:08: aber die Frage geht das überhaupt heute noch?

00:41:12: Dass so ein Märchen einfach entsteht und Menschen das wirklich erzählen und diese genau dieser Struktur entspricht ohne dass das so forciert ist Das ist eine gute Frage, aber vielleicht auch ein Grund, warum ich mich gar nicht mit so ganz modernen Märchen oder selbstgeschriebenen Märchenden eigentlich gar nicht beschäftige.

00:41:31: Ich finde immer im Märchenfilm-Adaption spannend.

00:41:34: also gerade auch jetzt im Horrorfilmbereich finde ich das immer spannend was dann auch aus Märchenstoffen durchaus gemacht wird.

00:41:41: Aber ja mit neuen Märchen in dem Sinne habe ich mich auch noch gar nicht groß auseinandergesetzt.

00:41:46: Ich weiß nur es entstehen unglaublich viele da gibt's auch sehr große Fangemeinden Gibt es auch immer mal wieder Bücher, aber ja.

00:41:53: Wenn Sie die Chance hätten den Menschen eine Botschaft aus Märchen mitzugeben, die sie auf jeden Fall durch ihr Leben tragen kann diese Botschaft oder tragen könnte oder die ihnen Positives mitgibt?

00:42:05: Was wäre das denn für ne Botschaft, die Sie den Menschen ganz gerne mitgeben würden aus dem Märchen?

00:42:10: Ich finde so'ne Botschaft für sich selber wär ... Ja, klingt immer bisschen kitschig, aber auch an Sicht und seine Kompetenzen zu glauben auch die Hoffnung nicht zu verlieren, wenn es schwer ist sich durchzukämpfen und weiterzumachen.

00:42:23: Es wird irgendwie immer ein besserer Tag kommen und auch aus viel Unglück kann wieder was Gutes entstehen habe ich selber auch schon öfter erlebt.

00:42:34: und zum anderen aber auch so für das Äußere also wie man sich nach außen und entgegen seiner ja Mitmenschen-und Umwelt einfach gibt also dass man da einfach auch fair bleibt sehr freundlich dem anderen zuhört, versucht für sich möglichst gerecht zu sein und einfach auch so einen Wertekompass zu verfolgen.

00:42:57: Und auch mal vom hohen Ross abzusteigen und zu helfen oder auch zu sagen okay mit ihm kann ich nicht aber ich muss den jetzt auch nichts Böses.

00:43:06: Ich finde meinen Weg.

00:43:09: Janin, wir kommen so auf die Zielgeraden des Podcasts.

00:43:12: Habe ich Ihnen jetzt irgendeine Frage nicht gestellt, die Sie wahnsinnig gerne beantwortet hätten und ich habe es versäumt diese Frage zu stellen?

00:43:19: Gibt es da irgendetwas?

00:43:21: Das fällt mir erst auf wenn nichts höhere antwortet.

00:43:25: Gut!

00:43:25: Dann müssen wir uns nochmal treffen.

00:43:27: Ja, dann treffen wir uns noch mal.

00:43:30: Janin Ich beende den Podcast immer gern mit so einer Art Kaleidoskop Das heißt, ich formuliere einen Satz an und Sie bringen Ihnen spontan intuitiv zu Ende.

00:43:39: Was Ihnen dazu einfach durch Herz und Hirn mehr andert?

00:43:44: Ich habe bei Ihnen vier ausgesucht also vier Anfangs-Sätze Und würde jetzt einfach mal starten.

00:43:50: Sind Sie bereit für dieses Abenteuer?

00:43:53: Für mich über Günther ja auch Wunderbar!

00:43:56: Gut Also dann starte ich mal Janin.

00:43:59: Märchen und Vergangenheit

00:44:03: Die können uns mehr lehren, als wir uns manchmal eingestehen wollen.

00:44:10: Märchen in heutigen Zeiten?

00:44:14: Die sind wichtig und ich würde es mit einer Frage beenden vielleicht sogar wichtiger denn je!

00:44:22: Märchen und Zukunft

00:44:26: Wünschen mir für die Zukunft mehr Märchen im Sinne des Happy Endes.

00:44:31: Es ist an der Zeit

00:44:33: dass Märchen nicht mehr so als veraltete, überholte Relikte angesehen werden.

00:44:40: Vielen herzlichen Dank!

00:44:41: Janin Yes bleibt es mir nur noch Ihnen nochmal dankeschön zu sagen für Ihre Zeit, für das Teilen Ihres Wissens und dann wünsche ich Ihnen jetzt noch eine märchenhafte Woche.

00:44:51: Das wünsche auch vielen herzlichem Dank.

00:45:08: Ich bedanke mich herzlich fürs Zuhören und freue mich über ein Feedback zur Podcastfolge sehr.

00:45:15: Abonnieren Sie diesen Podcast gerne auf Ihrem Lieblingskanal, hinterlassen sie bitte eine Bewertung zum Beispiel bei Apple-Podcast oder bei Spotify!

00:45:25: Und da fällt mir noch ein weiterer wichtiger Punkt ein – Bitte empfehlen Sie diesen podcast weiter und fühlen sich herzlich eingeladen, Gäste für diesen Podcast zu empfeheln.

00:45:36: Ich freue mich, wenn wir beim nächsten Gespräch wieder zusammen finden.

00:45:40: Seh ich auch?

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