Episode 55: Wenn Philosophie aus dem Rahmen fällt

Shownotes

Heute geht es um Philosophie!

Es geht um große Gedanken in kleiner Form… oder anders gesagt: um die Kunst, Philosophie verständlich zu machen, ohne sie zu trivialisieren.

Mein Gast hat genau daraus eine .. vielleicht seine … Lebensaufgabe gemacht. Er schreibt über große Denker, komplexe Ideen und schwierige Fragen UND versucht dabei etwas, das gar nicht so selbstverständlich ist: nämlich, verständlich zu bleiben, ohne an Tiefe zu verlieren.

Viele von uns verbinden Philosophie mit dicken Büchern, langen Sätzen und dem Gefühl, dass man dafür eigentlich „zu wenig Zeit“ hat.

Genau hier setzt die Arbeit meines heutigen Podcast-Gastes an. Mein Gast ist Dr. Walther Ziegler, promovierter Philosoph, Journalist und Hochschuldozent.

Als Auslandskorrespondent, Reporter und Nachrichten-Chef des Fernsehsenders pro sieben produzierte er Filme auf allen Kontinenten. Seine Reportagen wurden mehrfach preisgekrönt und er ist Autor zahlreicher philosophischer Bücher.

Seine Buchreihe „Große Denker in 60 Minuten“ wird in 6 Sprachen übersetzt und findet weltweit begeisterte Leserinnen und Leser.

Im Podcast sprechen wir darüber, wie man Kant, Habermas und andere große Denker in eine Stunde bringen kann, was dabei verloren geht, was gewonnen wird, und warum Philosophie vielleicht viel näher an unserem Alltag ist, als wir oft glauben.

U.a. folgende Fragen stellt ich Dr. Walther Ziegler:

  • Wenn alle Denker, über die Sie geschrieben haben, in einer WG wohnen würden, wer müsste vermutlich nach ein paar Tagen ausziehen?
  • Warum lohnt es sich heute noch, sich mit Philosophie zu beschäftigen?

Haben Sie Freude am Gespräch mit Dr. Walther Ziegler und, so hoffe ich, Kurzweil …

Also ab in den Zuhörsessel und Ohren auf!

Herzlichst Claudia Lutschewitz

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Transkript anzeigen

00:00:01: Puh!

00:00:01: Philosophie.

00:00:03: Manche einer mag jetzt denken, oh nö viel zu verkopft und kompliziert.

00:00:09: Aber doch heute geht es um Philosophien.

00:00:12: Es geht um große Gedanken in kleiner Form oder anders gesagt um die Kunst Philosophies verständlich zu machen ohne sie zu trivialisieren.

00:00:22: Mein Gast hat genau daraus eine vielleicht seine Lebensaufgabe gemacht Er schreibt über große Denker, komplexe Ideen und schwierige Fragen.

00:00:32: Und versucht dabei etwas das gar nicht so selbstverständlich ist – nämlich verständlich zu bleiben ohne Antiefe zu verlieren!

00:00:42: Viele von uns verbinden Philosophie mit dicken Büchern, langen Setzen und dem Gefühl dass man dafür eigentlich gar keine Zeit hat.

00:00:51: Und genau hier setzt die Arbeit meines heutigen Podcasts Gastes an.

00:00:55: Mein Gast ist Dr.

00:00:56: Walter Ziegler, promovierter Philosoph, Journalist und Hochschulduzent.

00:01:02: Als Auslandskorrespondent, Reporter- und Nachrichtenschäft des Fernsehsenders Pro Sieben produzierte er Filme auf allen Kontinenten.

00:01:11: Seine Reportagen wurden mehrfach preisgekrönt – und er isst Autor zahlreicher philosophischer Bücher!

00:01:17: Seine Buchreihe, Große Denker in Sechzig Minuten wird in sechs Sprachen übersetzt und findet weltweit begeisterte Leserinnen und Leser.

00:01:26: Im Podcast sprechen wir darüber wie man Kant, Habermas- und andere großen Denkerin eine Stunde hineinbringen kann was dabei verloren geht, was gewonnen wird und warum Philosophie vielleicht viel näher an unserem Alltag ist als wir oft glauben.

00:01:42: Unter anderem folgende Fragen stellte ich Dr.

00:01:45: Walter Ziegler wenn alle Denker, über die Sie geschrieben haben in einer WG wohnen würden.

00:01:51: Wer müsste vermutlich nach ein paar Tagen ausziehen?

00:01:55: Und warum lohnt es sich heute noch, sich mit Philosophie zu beschäftigen?

00:01:59: Also ab in den Zuhörsessel und Ohren auf!

00:02:10: Hallo und herzlich willkommen zum Podcast Soziologische Perspektiven.

00:02:15: In diesem Podcast geht es um politisches und menschliches.

00:02:20: Die Gespräche mit meinen Gästen sollen Gedankenfunken streuen und es sollen damit gerne weitere Feuer entfacht werden.

00:02:28: Denn Veränderungen gelingen uns Menschen dann, wenn wir einen gemeinsamen Diskurs finden!

00:02:34: Und der Grundstock dafür sind Dialog-Gemeinsames Denken & Nachdenken.

00:02:40: Dazu kann dieser Podcast anregen oder auch irritieren – ganz wie sie wünschen und wie Sie es zulassen Audio.

00:02:58: Herzlich willkommen, Herr Ziegler!

00:02:59: Schön dass Sie sich Zeit nehmen für meinen Podcast und ja, sich meine neugierigen Fragen stellen.

00:03:06: Gerne also ich freue mich das sie mich eingeladen

00:03:09: haben.

00:03:10: Ja sehr gerne weil wie gesagt ich habe es im Vorgespräch ja schon angedeutet ihre Bücher mich sehr gut begleiten und auch immer wieder inspirieren.

00:03:18: und so habe ich gedacht Joa letztens einfach mal ein in einen Podcast Gespräch vielleicht an der Zeit und Mose und Lust Und Sie hatten Zeit und Muss und Lust vorgedessen.

00:03:26: Vielen herzlichen Dank!

00:03:27: Ich gehe auch gleich in die erste Frage, Herr Ziegler.

00:03:29: Außer Sie haben eine Frage an mich, dann dürfen gerne Sie starten.

00:03:33: Danke im Moment bin ich noch ganz glücklich.

00:03:36: Wunderbar gut.

00:03:37: Herr Ziegler wenn sie bei einer Party sind oder auf einem Fest und es fragt sich jemand was Sie beruflich machen?

00:03:44: Was antworten Sie denn dann?

00:03:46: Ja inzwischen habe ich das große Glück dann klar zu antwort'n.

00:03:51: Ich bin Philosoph.

00:03:53: Das war lange nicht so.

00:03:54: Ich habe zwar zehn Semester mehr, eigentlich fast zwanzig Semester Philosophie studiert und dann aber ja beim Fernsehen bei den Nachrichten als Auslandskorrespondent gearbeitet, fast zehn Jahre, dann auch noch eine Hochschule in der University of Applied Sciences.

00:04:14: im dezentralen Hochschulmodell geführt komme ich wirklich dazu, mich voll und ganz wieder der Philosophie zu widmen.

00:04:25: Deswegen kann ich jetzt glücklicherweise das antworten.

00:04:29: Und was hat sie so gepackt an der Philosophe?

00:04:32: Also vielleicht... wie sind Sie da zugekommen und warum sind Sie dabei geblieben?

00:04:37: Ja!

00:04:37: Das ist gut formuliert.

00:04:40: Gepackt ist es richtige Wort.

00:04:43: Meine Mutter hat immer diese Geschichte erzählt und zwar so oft dass ich sie inzwischen selbst glaube dass sie mit mir einkaufen gegangen ist.

00:04:50: und dann habe ich gefragt, was machen wir?

00:04:55: Jetzt gehen wir einkauen.

00:04:57: Dann habe ich sie gefragt, das machen wir dann.

00:04:59: Dann hat sich gesagt, tun Sie die Sachen heimtragen, tun sie in den Kühlschrank.

00:05:03: Und dann hat sie gesagt, was wollen wir denn?

00:05:07: Dann warten wir bis der Papa kommt, dann kochen wir.

00:05:10: Was sagen wir dann?

00:05:12: Dann essen wir und dann hab ich zu ihr gesagt... Ich meine doch, wenn wir alles gemacht haben!

00:05:19: Aber eine andere Geschichte aus der Kindheit, die ich tatsächlich leider memoriere war eine unangenehme Begegnung mit der Philosophie.

00:05:27: Nämlich unser Kochbuch.

00:05:29: Also diese erste Geschichte, da war ich vielleicht drei oder vier Jahre und konnte gerade reden... aber die Kochbuchgeschichte, wie erinnere ich heute noch?

00:05:36: Wir hatten ein Kochbuch in der Küche liegen und da war eine Frau drauf, einer hat einen Kochlöffel in der anderen Hand ein Kochbuch.

00:05:43: Und die stand vor so einem riesigen Topf am Herd!

00:05:46: Das war von vorne fotografiertes Titelbild, sodass man auf das Kochbuch draufgesehen hat und den Löffel.

00:05:52: Die hat offensichtlich im Kochbuchen Rezept gelesen und danach gekocht... ...und dann habe ich da genauer hingeschaut.

00:05:59: auf dem Kochbuch, dass sie gehalten hat, war auch wieder die Frau mit dem Kochlöffel und dem Kochbuch!

00:06:05: Und wenn man noch mehr hingeschaut hat, war auf dem Kochbuch auch wieder die Fahre mit den Kochelöffeln und im Kochbuch.

00:06:11: Und plötzlich wurde mir klar das wird ja immer, immer kleiner!

00:06:15: Das habe ich ganz wahnsinnig gemacht weil als kleines Kind will man ja die Dinge zur Ende denken... ...und hat die Vitalität dass wir alles zu Ende denken können.

00:06:25: Und meine Mutter hat gemerkt, dass ich leide.. ..und hat mich gefragt was los ist und dann gesagt ja alles kein Problem irgendwann wird es so klein dass wir es nicht mehr sehen können.

00:06:36: Aber ich wusste, das spielt keine Rolle!

00:06:37: Es wird trotzdem ja immer klein logisch gesehen.

00:06:41: Man hat zu mich zu meinem Vater geschickt und der hat dann gesagt, ah ja, wupp im Kleinen ist gar nicht so schlimm.

00:06:47: Viel schlimmer ist es in großem, da ist Urknalluniversum alles und dann kommt nichts.

00:06:52: aber nach ein paar drei Jahren liegt ja nichts kann sein Kommt wieder was wissen wir nicht weil wir dann noch keine Daten haben.

00:06:59: Und selbst wenn Nichts kommt hat mein Vater gesagt wie lange?

00:07:03: und dann nichts.

00:07:04: Also diese Ausdehnung!

00:07:06: Und dann weiß ich nur noch, dass Mutter mit ihm geschimpft hat, weil er das Problem ja eher verstärkt hat... ...und mein Vater war überhaupt erst leider schon gesporben.

00:07:16: Der hatte auch eine Schuld.

00:07:18: Ja dieses Milieu hat mich auch zur Philosophie gemacht, weil der war paleontologe.

00:07:24: Und irgendwann interessiert einem ja was der Vater beruflich macht.

00:07:28: Was macht der?

00:07:29: Ich meine Schuß da repariert Schuhe.

00:07:31: Was kannst du?

00:07:33: Und dann hat er gesagt, ich kann bei Versteinerungen versteinerte Pflanzen und Tiere bestimmen wie alt die sind in Erzeitaltern

00:07:44: gedacht.".

00:07:45: Und dann sah er ja aber das ist völlig unwichtig!

00:07:49: Die sind ja schon tot, schon lange, sie sehen ja schon ausgestorben.

00:07:53: Und er sagte nein, nein, er kann dadurch sagen warum ich so bin, wie ich jetzt bin.

00:08:00: Nein, das kannst du nicht.

00:08:02: Und dann hat er so ein Buch ausgezogen und zeigt mir den Quastenflosser und sagt, dass mein Sohn bist Du!

00:08:08: Und da sagt es bin ich nicht, ja?

00:08:10: Das ist ein hässliches Tier so einem Quasten-Flosser.

00:08:13: Und die hatten aber ... Die haben Muskeln entwickelt in den Flossen was andere Fische so nicht haben also über dimensionale Muskeln und bereits Knochen.

00:08:23: Die haben bereits einen Knochern gerüst in den Armen und hatten sechs Flossen, konnten damit an Land gehen und sich an Land umher schrieben.

00:08:33: Aber die Nachfahren waren dann eben die ersten Amphibien.

00:08:38: Und alles Leben kommt aus dem Meer!

00:08:41: Ohne den Quastensloss.

00:08:42: ergelbst dich nicht mein Sohn und so weiter.

00:08:45: Der hat uns immer provoziert.

00:08:49: Er hat gesagt sein Ding wäre zu schauen wie hat alles angefangen?

00:08:53: Nur dann versteht man wie alles ist und kann sich gebacken machen, wie alles sein wird.

00:08:59: Und er denkt natürlich in ihrem Zeiträumen, in Millionen Jahren denken.

00:09:03: diese Pallionterwohnungen ist ein Fachgebiet der Geologie.

00:09:08: Er hat auch lange Gerdöl gesucht weil er natürlich an Versteinerungen im Bohrkern sagen kann ob es sich lohnt noch tiefer zu bohren oder ob da nichts mehr kommt, weil Wälder nur verfaulte... Also Öl is'n nur verfauerte Wälden!

00:09:22: Und so konnte er den Bohrkerne lesen und verstein.. Als Palleontologi war ihm eben wichtig, dass er uns sagen kann warum wir sind wie wir sind.

00:09:32: Und der hat mich immer provoziert und dieses Milieu hat mich glaube ich auch zur Philosophie gebracht und zu der Frage wo kommen wir her?

00:09:39: Wer sind wir und was könnte ausserzwerden?

00:09:42: Also so irgendwie sehe ich die frühesten Ansänge.

00:09:46: Ja spannend!

00:09:47: Vielen lieben Dank für diese Einblicke.

00:09:49: das schaut man doch was Eltern für einen Einfluss auf einem an.

00:09:53: Herr Ziegler, ich würde ganz gerne bevor wir jetzt gleich in Ihre Bücher einsteigen.

00:09:57: In Ihrer spannenden sechzehn Minutenbücher würde ich erstmal so'n kleines Bauchgefühl bei Ihnen abfragen.

00:10:03: Das heißt, ich stelle Ihnen gleich eine Frage.

00:10:04: das wird eine Oder-Frage sein und Sie sagen entweder oder.

00:10:07: Das eine oder das andere?

00:10:09: Sind sie bereit?

00:10:10: Bereit!

00:10:11: Wunderbar!

00:10:12: Kant oder Nietzsche?

00:10:14: Nietzche

00:10:15: Kopf oder Bauch?

00:10:17: Bauch

00:10:19: Buch oder Gespräch?

00:10:21: Gespräch

00:10:22: Philosophie oder Musik?

00:10:25: Philosophies.

00:10:26: Vielen herzlichen Dank!

00:10:28: Und jetzt lassen Sie uns gerne einsteigen in Ihre Sechzig Minuten Bücher.

00:10:32: Wie ist denn diese Idee bei Ihnen entstanden, einen Buch über verschiedene Philosophen zu verschiedenen Themen und auch Bereichen zu machen – es darf nur so sechzig minuten Lesezeit sein – und warum gerade sechszig Minuten?

00:10:46: Das kam auch aus den Gedanken heraus dass ich ja Philosophie studiert habe sehr lange.

00:10:55: Und da war ich mit den Einführungen nie zufrieden, weil diese Einführung die es gibt sind oft irrsinnig schwierig!

00:11:03: Man braucht lange um sie zu lesen und sogar für mich als Philosophiestudent waren sie komplex... ...und dann dachte ich irgendwie man muss das einfacher schreiben und ums kürzer schreiben können.

00:11:17: Und er will ja erst mal nur einen Einblick in den Kern Gedanken.

00:11:21: Und oft sind die Bücher so aufgezogen, dass sie sich zu allem äußern, das sich jeder für Sophie hat, wie der Sof sagt sehr edig was wir handeln sollen.

00:11:29: Zur Anthropologie wieder Mensch ist, zur Anthologie und so weiter und sofort... ...und ich habe versucht dann den Kerngedanken zu scheinen.

00:11:36: und die sechzig Minuten das ist meine... Äh, journalistische Sozialisation.

00:11:42: Ich habe fast zehn Jahre bei den Nachrichten gearbeitet, dann als Auslass-Schoolsbomben.

00:11:46: Bei den Nachrichten haben sie nur eine Minute dreißig für den Aufmacher.

00:11:50: Da müssen Sie aber schon das Dasein an dem Tag, dass Sie den Aufmachen kriegen mit denen die Nachrichten beginnen.

00:11:57: Alle anderen haben oft nur fünfzig Sekunden, man hat nur vierzig.

00:12:01: Also Sie sehen diese Bildberichte und bei uns galt immer das KISS-Prinzip ja?

00:12:06: Typically simple and short.

00:12:09: Weil die Nachrichten können sie nicht nachlesen, also wenn ein Satz kommt und sich an die Tage schaue... Und Sie verstehen da was nicht?

00:12:17: Können Sie nicht wie in der Zeitung einfach noch mehr schnell den Satz lesen?

00:12:20: Sondern Sie verstehen es eben nicht!

00:12:21: Und deshalb das Gissprinzip.

00:12:23: Das hat mich sozialisiert.

00:12:25: Darum habe ich dann gedacht, nee, auch bei den Philosophen versuche ich die Dinge gismäßig zu halten.

00:12:35: Und habt die Latin-Dismen raus, die Grekkismen heraus?

00:12:38: Sie auch ein Wahnsinn.

00:12:39: Ja also um Philosophie zu studieren brauchen sie schon das große Latino und sie brauchen es wirklich aufgrund der vielen Fremdwörter.

00:12:47: Aber erst war so eine Idee und sechzig Minuten schien mir eigentlich schon sehr viel.

00:12:52: dann kann man viel sagen.

00:12:53: Sechzehn Minuten.

00:12:54: Weil ich gewohnt war die Dinge wie.

00:12:56: also gut ich habe dann auch zehn Minuten die Reportagen gemacht in der Spitze dreißig Minuten also.

00:13:01: für mich war sechszig schon sehr sehr viel Zeit Und ich sage immer nur den Kernlettern.

00:13:08: Naja,

00:13:09: und

00:13:09: das zusammen hat dann die Sechzig Minuten ergeben und meine Jungs haben mir gesagt Das schaut kein Mensch als Video-als Vortrag.

00:13:18: Wissenschaftler haben festgestellt dass die Menschen nur vier Minuten Aufmerksamkeit im Internet haben.

00:13:23: Aber stimmt nicht jetzt haben es doch weit über sechs Millionen haben diese Sprunde sich ja angeschaut.

00:13:30: Also ist irgendwie entstanden mit dieser Sprunde

00:13:34: Ja wunderbar.

00:13:35: Ich kann nur sagen, ich liebe diese Bücher und ich nehme sie als große Bereicherung wahr weil man so einen schönen Überblick bekommt wenn man nicht so im Detail wissen ist.

00:13:45: Sie haben über Adorno geschrieben, über Sartre Camus, über Kant, über Arendt ja sowieso, über Habermas, über Platon also wahnsinnig viel!

00:13:54: Ich weiß nicht wie viele Bücher sie geschrieben haben aber Stellen Sie sich jetzt einmal vor, all diese Menschen über die sie geschrieben haben wären in einer Wohngemeinschaft.

00:14:02: In einer sogenannten Studenten-WG vielleicht?

00:14:05: Was denken Sie?

00:14:06: welcher dieser Philosophen und Philosophinnen über die Sie geschrieben haben, wer derjenige herausfliegen würde nach vielleicht zwei drei Tagen?

00:14:14: Das ist eine sehr schöne Frage.

00:14:17: Naja ich habe selbst jahrelang in ja sogar zwei Wohngemeinigkeiten gewohnt, in einer sogar zu fünft zwei Mädels, drei Jungs.

00:14:30: Und da gibt es natürlich Probleme in Wohngemeinschaften als jeder der das hinter sich hat und ich glaube ich Manuel Kant wäre rausgeflogen.

00:14:38: Wieso?

00:14:39: Wieso gerade Kant?

00:14:40: Ja weil wissen Sie, in so Wohngemeinschaft ist es nicht perfekt auch wenn man sich überlegt wir brauchen paar Regeln und so.

00:14:48: ja es ist nie perfekt und Kant hätte moralisiert.

00:14:54: Wenn Sie mit seinem kategorischen Imperativ das heißt so handeln, dass Dein Handel zum Vorbild des Handels aller werden kann oder zum allgemeinen Gesetz für die WG erhoben wird dann lässt halt mal wieder einer was liegen.

00:15:07: Oder steht noch eine Pfanne rum mit Fett in der Pfanne her?

00:15:11: Das Bad ist wieder nicht geputzt und da ist so viel wo die Leute nicht kategorisch handeln Das Kant hätte in einer Tour, weil er kann nicht anders.

00:15:24: Er sagt ja das größte für ihn ist es.

00:15:26: Der Sternenhimmel über ihm ist sein größtes Staunen und des Hittengesetzes was er in sich spielt.

00:15:32: Der hätte die Leute nicht so sein lassen können der hätte moralisiert und deswegen hätten sie ihn als erstes rausgeschlossen.

00:15:40: Und was glauben Sie?

00:15:41: welche dieser Philosophen?

00:15:43: oder ich glaube Hannah Arendt war die einzige Frau dabei?

00:15:46: Sie hatten...

00:15:46: Ja, im Moment schon.

00:15:47: Aber da will ich mich verbessern, weil ich merke auch aus den Weiten des Internets das da schon Wunsch an mich erangeht.

00:15:55: Freut mich!

00:15:56: Dann darf ich die Frage schon mal streichen, weil das hätte ich sie auf jeden Fall auch noch einmal gefragt werden.

00:16:00: dann noch kommt auch vielleicht lebende noch Frau Nussbaum oder sowas je nachdem.

00:16:03: aber ich schweife ab.

00:16:05: Ich wollte sie eigentlich noch fragen Guck mir nochmal in diese WG rein Die Berate schon existiert.

00:16:10: Was denken Sie denn welcher dieser WG-Mitglieder würde sagen?

00:16:13: Oh Ziegler Diese Bücher Ah, ich find's ganz furchtbar.

00:16:16: Also wer würde es hassen?

00:16:18: Diese sechzehn-minütige Bühne über sich!

00:16:20: Sag da hab' ich ja ein ganz aktuelles Erlebnis, obwohl so aktuell ist auch nicht mehr... Ich bin jetzt daran erinnert worden weil Jürgen Habermas gestorben ist und wissen Sie, Habermaß war der Einzige meiner vielen großen Denker, äh, der noch gelebt hat.

00:16:38: Und dann dachte ich mir Ja gut, ähh, Kant kann ich nicht mehr fragen oder...?

00:16:45: Marx oder Nietzsche, ob er mit meinen Büchern zufrieden ist und ob das auch wirklich der Kerngedanke ist den er hatte.

00:16:52: Er hat ja keine Chance, konnte ja keinen fragen, weil er jetzt lebt dieser Hadermas noch?

00:16:58: Und ich selber hatte ja auch das Glück mal zwei drei Vorlesungen bei ihm zu hören.

00:17:02: oder ob es ein Glück war, weiß ich nicht.

00:17:03: also wer ist sowohl schriftlich als auch mündlich sehr sehr.

00:17:08: Ich formuliere es mal positiv anspruchsvoll und dann dachte ich, ich schreibe dem Habermas einfach.

00:17:16: Und dann hatte ich höchste Bedenken, wenn sie mal in die Schraube gerade da liegen.

00:17:21: Irgendwo hab' ich's!

00:17:22: Ja weil Sie können sehen, die Zuhörer können es nicht sehen.

00:17:27: Meine Bücher haben ja sehr viele Sprechblase und sind im Comic-Strie, ja?

00:17:32: Und dann eben Habermass in sechzig Minuten.

00:17:35: Habermasse hat einen laufenden Meter Bücher geschrieben.

00:17:38: Die habe selbst ich nicht alle gelesen.

00:17:40: Ich hab nur die wichtigsten Werke gelesen und dann hab' ich ihm das Buch geschickt oder geschrieben, was er davon hält ob ich seinen Kerngedanken identifiziert hab.

00:17:51: Weil nach dem Gott des Willen wenn der sieht Comic-Fräschblasen, wenn der sieht ... Sechzig Minuten!

00:17:56: Der Kerngedanke vom großen Deck.

00:17:59: Der wird gar nicht antworten und wenn wird er mich beschimpfen?

00:18:03: Und dann hab', ich tatsächlich Antwort von ihm bekommen.

00:18:06: Ich war selbst überrascht mit dem Brief von Haubermas in meinem Briefkasten.

00:18:11: Und dann dachte ich, oh Gott, das will er nicht

00:18:12: schreiben.".

00:18:13: Ja aber, ja ... Er antwortet normalerweise nie auf Bücher die ihm zugesendet werden über ihn weil die Zahl der Publikationen weltweit immer noch viel zu groß ist als dass er überhaupt die Chance hätte zu antworten.

00:18:29: Aber in meinem Fall macht er eine Ausnahme und dann schreibt er.

00:18:33: Und ich freue mich sehr, dass Sie meinen Kern Gedanken bis in die Achtziger Jahre zurückverfolgt haben und nicht erst bei der Theorie des kommunikativen Handels anfangen.

00:18:46: Generell erscheint mir Ihr Projekt sehr gelungen!

00:18:50: Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg!

00:18:53: Sind Sie?

00:18:53: Und das da verrückt, Hammermaß, dachte ich wird mich fürchterlich beschimpfen.

00:18:57: Und er hat mir Absolution erteilt!

00:19:00: Für die sechzehn Minuten.

00:19:02: Das hat nicht jeder Autor.

00:19:04: Ja...

00:19:05: Das ist eine schöne Geschichte.

00:19:06: Vielen lieben Dank.

00:19:07: Ich denke sie dürften diesen Brief gerne in ihrer neuen Auflage über Hammer Maß wenn sie sie irgendwann aktualisieren mit aufnehmen.

00:19:13: Ja,

00:19:14: alles kann ich machen.

00:19:16: Fände ich eine schöne Geschichte dazu.

00:19:18: Das heißt jetzt haben wir auch schon eingefunden der jedenfalls Sack weil er damals noch gelebt hat tolle Bücher bereichern.

00:19:24: Schön, dass sie das so mal anders versuchen und schön, dass die nicht gerade bei der Kommunikation sondern noch etwas tiefer eingestiegen sind.

00:19:30: also wunderbar!

00:19:31: Dann passt ja weil es bringt mich dann auch schöner.

00:19:34: zu meiner nächsten Frage.

00:19:35: Sechzig Minuten könnte ich mir gut vorstellen, dass es da Menschen gibt, die sagen oh das ist doch total trivial du ziegler mit sechzig minuten wirst du doch den menschen nie gerecht schon allein dem menschen nicht an seinem denken nicht und seinem schreiben schon gleich gar nicht.

00:19:51: Ist das so, also haben Sie solche Kritik auch gehört?

00:19:53: Sehen sie es manchmal auch so dass Sie sagen aber beim einen oder anderen hätte ich ein bisschen vielleicht was da noch mal vertiefend machen müssen.

00:19:58: Oder sagen Sie nein!

00:20:00: Ich bleibe meiner Idee treu.

00:20:01: Sechzig Minuten ist so und ich bringe den Kerngedanken und ich bin damit d'accord.

00:20:05: Ja beides.

00:20:06: Beides ist irgendwo richtig... Also ich höre die Kritik eigentlich selten.

00:20:11: Die Menschen sind schon dankbar, dass sich so fokussiere und nicht sag mal auf ja setzend Wembley-Kondensiere.

00:20:20: Aber dadurch kann ich schaffen, also ich könnte jetzt nie das Werk von pumpumpunkt in sechzig Minuten.

00:20:26: Es geht nicht!

00:20:27: Weil Heli zum Beispiel ja... Ich habe mal ein Jahr lang ausgesetzt und mich nur mit Helil befasst überhaupt um in seine Sprache reinzukommen, in lesen zu können Und da sind jetzt nur vielleicht nicht einmal ganz die Hälfte der Bücher zerflettert aus meiner Werksausgabe.

00:20:43: Also es ist... Um das dann in einer Stunde zusammenzufassen geht natürlich nichts Das ist unmöglich.

00:20:48: Was ich einfach mache ist etwas anderes.

00:20:50: Ich sage, der Kerngedanke in sechszig Minuten!

00:20:53: Also ich sage nur, was war dem seine Perspektive auf die Welt?

00:20:58: Was ist das, was die Welt im Innersten zusammenhält.

00:21:01: Und der Kerngedanke scheint in der Ethik durch, wenn die Philosophen sagen, was wir tun sollen, der scheint in einer Anthropologie durch, wo er sagt, was ist da Mensch, wozu ist er in der Lage?

00:21:10: Der scheint in dieser Antilokation durch.

00:21:12: In der Gesellschaftstheorie überall scheint der Kern Gedanke durch und den zeige ich schon in verschiedenen Aspekten aber eben immer nur den Kerngedanken.

00:21:21: Auf das tue ein Dampfen.

00:21:23: Und das mein ich funktioniert tatsächlich, das funktioniert in den sechsten Minuten.

00:21:29: Es kommt aber auch was zu kurz muss ich ehrlich sagen.

00:21:32: Das ist die Kritik.

00:21:34: Am Anfang hatte ich noch eine Kritik mit dabei.

00:21:37: es ging nicht auf meine Vorträge an der Uni nach sechzig Minuten in Lästighaftnach bei den Zuhörern aber auch bei mir selbst und dann habe Ich die Kredit weg gelassen und dass Ist natürlich ein Manko ja.

00:21:52: Und ich habe dann überlegt, eine zweite Buchreihe zu schreiben.

00:21:57: Kritik der großen Denker in Sechzig Minuten.

00:22:01: Bin noch immer nicht dazugekommen.

00:22:04: und was ich mache, verstehen Sie?

00:22:06: Das ist ein Vor-Nachteil zugleich!

00:22:09: Ich mach mich immer zum Anwalt der Großen Denker.

00:22:12: also wenn ich jetzt Adorno hab versuche ich in Adornos Kopf zu schlüpfen und von innen dem seine Perspektive aufzunehmen, um so gut wie möglich darzustellen.

00:22:24: Und ich liefere den Menschen nur den gern.

00:22:28: Gedanken ohne Kritik!

00:22:31: Funktionieren tut daran aber dass die Leute selber nachdenken und sagen ne so ist es nicht wieder satt.

00:22:38: Das merke ich an diesen zehntausenden Kommentaren wo Leute miteinander diskutieren Gerade bei Habermas.

00:22:45: an viele gesagt, ja den Herrschaftsrhein-Diskurs gibt es nicht.

00:22:48: Kann's nicht geben.

00:22:50: oder bei Wittgenstein sagt das die Sprache unser Verständnis von der Welt präformiert und sagen, nein, nein!

00:22:57: Es gibt auch Musik, es gibt dieses, gibt jenes.

00:23:00: also da wird dann diskutiert er wird dann abgeklopft.

00:23:03: Dadurch denken die Leute selbst nach über diesen Kerngedanken, ob er stimmt oder nicht.

00:23:08: Und jeder hat ja – was sieht der dann auch andere Kerngedanke?

00:23:12: Die sich zum Teil der Diametral widersprechen.

00:23:15: und dann sucht sich jeder raus, was er für richtig hält, was sie für falsch hält... ...und insofern ist es vielleicht ganz gut dass ich es unkommentiert einfach mal hinschmeiße, unkomzentiert!

00:23:25: Und die Leute selber müssen da zur Stellung nehmen.

00:23:28: Das ist wiederum der kleine Vorteil.

00:23:30: Aber natürlich ist es insgesamt schon zweischneidig, dass ich mich zum Anwalt der großen Denker mache.

00:23:37: Also das sind die zwei Seiten.

00:23:39: Sie sagten jetzt gerade selber, dass der Lesende oder der Zuhörende sich dann den rauspicken darf, der ihm vielleicht oder dem besonders nah ist?

00:23:47: Oder wo er sagt, das Denken kann nicht nachvollziehen... Die Argumentation ist für mich logisch!

00:23:53: Und dennoch ist es so, dass die Menschen häufig sagen, oh Gott, Philosophie.

00:23:56: Das ist irgendwas mit Elfenbeinturm, das ist schwierig, abstrakt und zu kompliziert.

00:24:01: Sagen ja gerne die Menschen darüber!

00:24:03: Aber es gibt auch genügend Philosophen wie Camus gerade die Existenzphilosofen, die ja auch viel für den Alltag im Denken- und im Schreiben waren... Wo begegnet ihnen denn in ihrem Alltag viel Philosophäe wo sie sagen, stimmt?

00:24:17: Es hat doch er oder Sie schon mal geschrieben, da könnte ich vielleicht nochmal

00:24:19: nachlesen?!

00:24:21: Es begegnet uns ständig, nicht nur mir, allen Menschen.

00:24:24: Also ich fand auch schön wo der Heidengermal was Grundsätzliches gesagt hat... Das Leben lebt sich nicht selbst!

00:24:32: Das Leben hat Aufgabekarakter.

00:24:34: Wenn ich in der Früh aufdeh Muss ICH meinen Tag gestalten Der wird mir von niemand gestaltet.

00:24:43: Ich muss mir Ziele setzen Für den Tag für die Woche Vielleicht für den Monat vielleicht fürs Leben.

00:24:48: Ich muss der Sache ein Singen geben.

00:24:50: Auch da fängt es ja schon an.

00:24:52: Das fängt in der Früh, wenn der Wecker klingelt oder wie das Adress sagt – Der Mensch hieß doch zu was ich mach!

00:24:58: Da geht's ihm insgesamt schon los und im Detail passiert es uns ständig.

00:25:04: Also manchmal ist man einfach gestresst dann hat mir irgendeinen Müll, kein Mülleimer werfen ihn einfach weg.

00:25:10: und dann kommt der Immanuel das überich und freut und sagt Neni du musst es zum Eimer bringen wenn jeder sein Zeug einfach wegwirft Und so weiter.

00:25:21: Aber auch bei der Freiheit, da kommt wieder eine Diskussion Datenschutz, ob man die Vorratsdatenspeicherung verlängern soll, weil sie dann mehr Terroristen identifizieren können.

00:25:33: Gleichzeitig geht die Freiheit des Datenschutzes verloren?

00:25:37: Also Freiheit, das müssen wir immer überlegen!

00:25:39: Wo ist die Grenze?

00:25:42: Ständig und Freiheit.

00:25:43: lässt sich ein philosophisches Problem, wo es darum geht oder auch mit Gesetze darf der Vermieter beliebig viel verlangen oder machen wir Gesetze, um ihn einzuschränken.

00:25:52: Da wird die Freiheit des Vermieters eingeschränkt.

00:25:55: Dürfen wir es?

00:25:56: Warum müssen wir's?

00:25:58: Also es gibt nicht nur Freiheit ist die Philosophin?

00:26:00: Probleme tauchen im Alltag ständig auf.

00:26:03: Ständig!

00:26:05: Und wenn ich jetzt anders leben möchte, gehen wir mal weiter fiktiv in diesen Gedanken rein.

00:26:10: Ich als Mensch, ich als Claudia Lutschewitz, möchte jetzt morgen anders leben.

00:26:14: Welchen Philosophen würden Sie mir denn... Ans Herz legen, muss ich sagen.

00:26:18: Jetzt lesen Sie da mal rein!

00:26:19: Das könnte Ihnen vielleicht bei der Wegfindung oder Suchung ein bisschen behilflich sein?

00:26:25: Ja das ist für mich jetzt schwierig weil ich sie noch nicht so gut kenne.

00:26:32: also ich sag mal meinen jungen Leuten habe ich wenn sie sich in was nicht sicher waren und gedacht haben sie müssen eine Entscheidung treffen oder ihr Leben verändern tatsächlich einen Existenzialisten empfohlen, Satre.

00:26:50: Also ich hatte mal eine junge Studentin die wollte bei uns studieren.

00:26:54: wir hatten Medienwissenschaften und Film- und Fernsehproduktion Und hatten eine Studienrichtung die gießen Media Acting und Rhetorik wo auch bisschen Moderation und Schauspiel etc.

00:27:07: dabei war.

00:27:08: aber es war ein Bachelor an Bachelor of Arts und Master und sie wollte eigentlich Schauspielerin werden Und da war eigentlich meine Hochschule umgeeignet.

00:27:18: Da hab ich ihr gesagt, nee, da müssen sie was anderes machen und hat sich gesagt ja aber bei den Schauspiel-Schulen kriegt man keinen Bachelor und wenn das dann schiefgeht steht man völlig im Nichts.

00:27:29: Was ja auch richtig ist.

00:27:31: Dann habe ich hier den Satrin mitgegeben der sagt du bist wozu du dich machst und manchmal ist es tatsächlich wichtig seine Projekte nicht zu schnell aufzugeben sondern sich selbst auf die Zukunft zu entwerfen.

00:27:47: Und wenn man scheitert, aus dem Scheit hat vielleicht wieder was zu gewinnen?

00:27:51: Also er macht schon Empowerung in Disney große Ermutigung.

00:27:54: also bei der Zeit kann man sicher auch vieles kritisieren.

00:27:58: aber sie kam dann zurück und da hat sich bedanken gesagt ja sie probiert jetzt erste Aufnahme Grüfungen an den Schauspielschulen und dann kann sie immer noch zu uns kommen und sagen ja sehen Sie!

00:28:08: Also dafür für junge Menschen ist er gut ermutigt.

00:28:14: Und für Sie selbst?

00:28:15: Haben sie selbst auch einen Haus- und Hochphilosophen, wo Sie sagen der liegt mir besonders am Herzen oder von dem habe ich besonders viel gelernt.

00:28:22: Ja hab' ich!

00:28:23: Das war vielleicht auch mitm Grund für diese Reihe.

00:28:28: Also ich hatte leider verschiedene mehrere.

00:28:30: Ich hatte Helden die meine Helden waren und da habe ich mein Leben ein bisschen ausgerichtet.

00:28:37: aber die Helden haben gewechselt Und deswegen hatte ich einige Philosophen, die bis heute meine Helden sind... ...die ich deshalb auch von innen her darstellen kann.

00:28:48: Weil ich wirklich dachte der Funken den die aus dem Kristall der Wahrheit herausgeschlagen haben stimmt!

00:28:53: Also das war tatsächlich auch Sigmot Volk, die Psychoanalysie hat mich befreit.

00:28:58: Es war dann natürlich nicht ein Auchsatre.

00:29:01: Ich habe mal in Paris studiert um den Existenzialismus aufzusaugen.

00:29:06: Da haben sich ja viele junge Menschen noch schwarz geleitet mit den Ohrenbrillen und allem.

00:29:11: Und das war für mich auch toll, meine existenzialistische Phase.

00:29:14: Und kürk aber auch Hegel und Marx.

00:29:18: Wissen Sie?

00:29:18: Das hat mich dann tief beeindruckt dass alles in Bewegung ist eine Dimension des Wertens.

00:29:27: Also sie sind Säuglinge, sie sind Kleinkind Jugendliche Erwachsener usw.

00:29:33: und die Epochen der Geschichte Reihen sich auch aneinander von der Frühzeit bis heute, aber nicht willkürlich.

00:29:40: Sondern eine geht aus der anderen hervor.

00:29:43: Das ist Dialektik die wir erkennen müssen.

00:29:46: nur dann können wir entscheiden wo wir gerade sind und wo es hingeht.

00:29:49: Und dieser Gedanke der Entwicklung hat mich fasziniert.

00:29:52: und da natürlich Marges diese große Idee zu sagen wir müssen aus zurück zur klassenlosen Gesellschaft, zur eigentumslosen Gesellschaft.

00:30:03: Wo nicht mehr jeder für sich selber schaut sondern wo wir das tun was für die Gemeinschaft am besten ist und wo keiner eigentum hat wo wir gemeinsam arbeiten zu unserem gemeinsamen Wohl und wo die Völkerfamilie in Frieden nebeneinander leben kann und sich ist war für mich ein großartiger Gedanke.

00:30:23: und ich war früher eine ganz linke Barzille.

00:30:25: ja also ich dachte wirklich Wir können die Welt gerechter machen.

00:30:30: Heute bin ich verbürgerlicht und sehe auch manches nicht mehr so radital wie früher, und wir leben heute – das darf man nicht vergessen!

00:30:37: Auch nach dem Scheitern des ganzen sozialistischen Experiments muss man auch sehen.

00:30:44: Gut, Marxisten sagen natürlich, dass war nie das was eigentlich hätte umgesetzt werden können aber so hatte ich verschiedene Helden.

00:30:51: ums kurz zu machen bis heute ist Hegel für mich schon eine wichtige... Die Figur, jede ist für mich ganz wichtig.

00:30:59: Weil er Zeit wie ein es aus dem anderen hervorgegangen ist und da steckt auch noch einen Tick Optimismus sogar drin weil er sagt wir können uns auf noch weiterentwickeln Und jede Generation gibt ihr Wissen Ihr Bestes an die nächste Generation weiter!

00:31:17: Und aus schlechten Epochen lernen wir.

00:31:20: Also das ist schon und die Dialektik geht immer hin und ja schlecht in diese um jene Richtung aus.

00:31:25: aber insgesamt Gehen wir voran.

00:31:27: Und Hegel bringt das schöne Bild von Betrunkenel, ja?

00:31:31: Also die Filsofen trinken auch mal gerne Glas Wein und drum hat mir das Bild auch so gefallen!

00:31:35: Also ein Betrunkinel, der hat ja Sorge wenn er heimgeht dass er umfällt, darum tut er das Bein immer weiter nach außen und dann tippt er aber in die andere Richtung, dann fängt er das wieder ab... ...und torrt ihn wieder in diese Richtung.

00:31:47: Aber insgesamt geht da einen geraden Weg.

00:31:50: also er kommt heim.

00:31:52: Und das finde ich ein tolles Beispiel und so läuft Geschichte.

00:31:55: Also, oft will ich.

00:31:56: Wirklich ein schönes Bild mit dem Betrunkenen der nach Hause torkelt oder zumindest sein Ziel irgendwann erreich?

00:32:03: Herr Ziegler, wenn Sie an die verschiedenen Menschenbilder der verschiedenen Philosophen denken, welches ist denn der Philosoph wo?

00:32:09: sie sagen vom Menschenbild her, der spricht mich am meisten momentan an?

00:32:13: Jetzt gerade!

00:32:16: Ja... Das ist eine schwierige Frage.

00:32:21: Also im Moment sind natürlich die kritischen Menschenbilder, da spricht sehr viel für kritische Menschenbildern.

00:32:30: Wenn Foucault sagt wir sind leider manipuliert durch ständig neue Wissensformationen.

00:32:36: Die von der Wissenschaft kommen, die von der Politik kommen

00:32:39: etc.,

00:32:40: oder durch die sozialen Medien, also Foucoult sagt, da gibt es Dispositiven, die unser Leben massiv beeinflussen Und der Mensch von seinem Wesen hierher lässt sich beeinflussen.

00:32:53: Gibt da mal auch Posit, also dabei.

00:32:55: aber auch Foucault will ja eine Kritik.

00:32:57: Also er will ja einen Empowerment das wir nicht mehr alles als gegeben hinnehmen was als Wissensformation auf uns zukommt.

00:33:06: Also einer Ahren sagt ja auch man muss aufpassen wenn jemand sagt dass ist das Reich des Bösen oder so Es gibt kein Böses in dem Sinne.

00:33:15: Da hat sie ja die hervorragende These aufgestellt, in ihrem Buch über Eichmann – Ja?

00:33:22: Die Banalität des Bösen!

00:33:24: Also Sie hat uns auch vom Menschenbild hier sehr viel gezeigt und auch gezeigt wie wir alle die Tendenz haben auszuführen was uns befolgen wird zu machen, was die Gesellschaft sagt usw.. Und da eben aufpassen müssen.

00:33:39: Also, da hat die Anna Arendt auch vom Menschenbild her was getroffen und es ist für mich schwierig aber auch Hegel, der sagt das Menschenbild selber ändert sich.

00:33:47: also es gibt keine Anthropologie.

00:33:49: Anthropologie ich übersetze mal wieder Anthroposchistisch der Mensch, Anthropology ist die Lehre von Wesen des Menschen und Herr Hegel sagt dass Wesen den Menschen gibt schon Aber das war in der Antike, ein anderes als im alten Rom.

00:34:02: Anderes als im Frühmittelalter.

00:34:04: Andres als in der Gotik, wieder ein anderes und so weiter.

00:34:07: In der Renaissance im Paro... Unser Wesen ändert sich ständig!

00:34:11: Das wird sich auch regelwürdig sagen mit der künstlichen Intelligenz.

00:34:15: Wird sich unser Wesen weiter verändern?

00:34:18: Deswegen ist es schwer zu sagen für mich wer die beste Anthropologie hat.

00:34:23: Da kann ich mich gar nicht wirklich festlegen aber vielleicht tanze keinen Satz noch.

00:34:28: Alle Philosophen kommen letztlich zu einem gemeinsamen Ergebnis, was auch ein Rückblick auf das Wesen des Menschen erlaubt.

00:34:39: Nämlich zu dem Ergebnis wir müssen aus der Welt einen besseren Ort

00:34:44: machen.".

00:34:46: Das ist ein schönes Bild!

00:34:47: Gibt es auch Philosophen die sagen dass wir das schaffen?

00:34:49: Dass wir das können oder nennen wir es mal im Konjunktiv dass wir es könnten?

00:34:53: wenn also gibt es einen Philosoph oder eine Philosophin die daran glaubt an uns menschen?

00:34:58: Ja, natürlich!

00:35:01: Also Sie wissen es gibt ja alles klar.

00:35:02: Es gibt die drei Geschichtsbilder... ...es geht immer weiter bergauf so eine Linie, die aufsteigt jede Generation jern von der letzten.

00:35:11: Es wird immer besser.

00:35:12: Es ist ein ewiger Geißlauf.

00:35:15: wir fangen immer wieder bei Null an.

00:35:18: also Tükidi des hat damit angefangen mit dem großen peliponisischen Krieg das eben Sparta war die Großmacht, Athenys aufgestiegen und Bartha wollte es verhindern.

00:35:29: und dann gibt's Krieg.

00:35:30: Und er hat gesagt, so wird es auch künftig in allen Zeiten sein.

00:35:33: wenn eine neue Großmacht kommt wie China, wird die alte Großmachts wie Amerika.

00:35:38: also ist halt nicht die Idee das gesagt.

00:35:40: da gibts Wettere Autoren das zu verhinderen.

00:35:43: und so ging die Konflikte immer weiter.

00:35:44: oder auch Schopenhauer sagt auf Es gibt kein Vorteil der Geschichte.

00:35:48: Dann gibt´s aber die, die sagen es wird immer schlimmer.

00:35:51: Also Adorno zum Beispiel oder Wakima Die Entfremdung Oder auch Russo hat damit angefangen.

00:35:58: Also der Mensch lebt in der modernen Gesellschaft viel Entfremdeter als der Karibel, der noch auf die Palme hoch ist, die Kokosnuss geschah.

00:36:06: Der moderne Minister schwitzt und hat ein paar Rücken auf und es wird immer entfremderter.

00:36:11: Die Menschen so Russo leben außerhalb ihrer selbst.

00:36:14: also diese Anges geht immer weiter bergab.

00:36:16: oder auch Adorno ja?

00:36:17: Die Entwicklung geht nicht um Rechenschieber zum Computer sondern die Entwicklung geht vom Faustkeil zur Atombombe.

00:36:26: Also es wird immer schlimmer.

00:36:28: Und ich denke, in gewisser Weise haben zwar alle recht – manches bleibt gleich und manches wird schlimmer – aber alles im Allen denke schon das ja für ihre Ebenen kommen.

00:36:39: Da halte ich stur dran fest.

00:36:41: Habe mal sie übrigens auf!

00:36:43: Er sagt in der Sprache selber stecken Geltungsansprüche die vernünftig sind.

00:36:47: wir wollen verstanden werden Wir wollen ein gemeinsames Verständigungsergebnis erzielen Wir wollen, also wir wollen dass der andere glaubt was ich sage.

00:36:58: Also es steckt schon Vernunftsanspruch im Sprechen und das Sprechenselber wird die Welt vorbei.

00:37:04: natürlich wurde dann gefragt warum ist es dann nicht so?

00:37:07: Warum gibt's diese fürchterlichen Kriege gerade heutzutage?

00:37:10: da hat er gesagt Das mobile hat sich hartnäckig verhakt Und hat dann versucht Es sei gern aber den Optimismus gibt es schon noch.

00:37:18: Ist nicht nur hier gewesen eben auch zum Beispiel Abermaß.

00:37:22: Und auch Hannah Arell mit ihrem aufklärerischen Projekt sagt, der Mensch ist letztlich selbstverantwortlich und kann selbst verantwortlich für andere Menschen und die Gesellschaft etwas tun.

00:37:35: Also der ist schon noch da, der Optimismus.

00:37:38: Ich fand jetzt gerade dieses Bild vom... Mobilee, was Sie angesprochen haben.

00:37:41: Sehr schön!

00:37:42: Weil es tatsächlich gut... Wenn sie jetzt verhakt hat wie Habermas wohl gesagt hat ist das ein bisschen ungünstig, würde ich sagen.

00:37:49: aber wenn man denkt es kann sich vielleicht auch wieder enthaken dann hat dieses Mobilee einfach diese Chance dass wir immer wieder eine Balance kommen können.

00:37:56: also es balanciert sich aus und mensch auf meiner Schieflage ist.

00:37:59: es gibt dann wieder diese Gegenbewegung wo's dann auch wieder in diese ausgleichende Position kommt.

00:38:05: Also deswegen gefällt mir dieses Bild des Mobilees sehr sehr gut auf uns Menschen bezogen.

00:38:10: Sie sagten jetzt vorher ja selber, dass sie lange studiert haben und zu vielen Philosophen studierte.

00:38:17: Wenn Sie trotzdem den Blick auf Ihre Bücher richten, welches Ihre Büche hat Sie persönlich so weit berührt?

00:38:24: Da muss ich doch mal ein bisschen tiefer einsteigen.

00:38:26: oder nach dem Buch, das Sie gedacht haben ... Ja!

00:38:28: Das war jetzt ein wirklich guter Wurf.

00:38:30: Es ist mir sehr gut gelungen.

00:38:33: Gibt es da so etwas?

00:38:34: Oder sagen Sie generell, Sie sind in Ordnung.

00:38:37: Sie sind gut, sie sind kernggebend Errichtungsweisend.

00:38:41: Und da gibt es mehrere, wo ich während dem Schreiben des Buches tatsächlich total umdenken musste.

00:38:49: Also ich komme ja auch ein bisschen her von der Philosophie der Psychoanalyse und so... ...und dann im Annal-Kant dachte ich erst, das versteh' ich, da hatte ich einen Riesenvorurteil dieser verkopfte Kant all eines zu lesen!

00:39:02: Die Kritik der reinen Vernunftkritik, der praktischen Vernunft.. ..und umso mehr ich mit ihm gekämpft habe Und mich mit ihm befasst habe und versucht hab, in seinem Kopf zu kommen.

00:39:14: Habe ich gemerkt dass er tatsächlich sehr viel geleistet hat... ...und das dieses ganze Werk von Immanuel Kant ja tatsächlich kann es nicht anders sagen eine innere Schönheit hat also das plötzlich ergreift einem das und das war für mich selbst total überraschend.

00:39:34: Also ihr wisst sie ist ja Er ist ja Erkenntnistheoretiker.

00:39:39: Er hat die große Frage gestellt, wenn wir in der Früh aufdehnen, da weckt er Asselt wie kommen die Bilder in meinen Kopf?

00:39:44: Wie kommen die Erkenntnisse in mein Kopf?

00:39:46: Woher weiß ich überhaupt, wenn ich das geräuscht, das Bimmeln zu hören, ah es ist morgen, ah das ist der Wecker und so weiter.

00:39:53: Jetzt mache ich Kaffee.

00:39:54: Also wie kommt die Außenwelt was wir sehen in unseren Kopf?

00:39:58: Und wie kommen wir zu urteilen und Gedanken?

00:40:01: also eine Wahnsinnsfrage.

00:40:03: und da hat er eben die Kategorien Raum und Zeit also die apriolischen Anschauungsformen Raum und Zeit, und die zwölf Kategorien.

00:40:09: Er sagt wir legen immer so einen Raster über die Wirklichkeit und checken alles ab Materialität Form Farbe Bewegung gibt es viel davon wenig.

00:40:20: Und dann kommen wir zu einem Urteil und wissen dann was weiß ich welche Farbe das hat?

00:40:25: Ich habe das dann mal durchdekliniert kategorieren auf der Autobahn.

00:40:29: Also da fliegt eine Tüte rüber und sie fahren.

00:40:32: Sie sehen aber, sie wissen nicht gleich dass es eine Tüte ist.

00:40:35: und dann denken sie erst ja das ist Braun von links nach rechts.

00:40:38: Das ist ein Hase oder ein Tier.

00:40:41: Und dann merken sie aber es fliegt hoch.

00:40:43: Dann werfen sie wieder die Kategorien drüber und wissen Hase kann ich fliegen?

00:40:47: Was flieg ein Hühner oder so?

00:40:50: Und dann fliege das aber völlig willkürlich.

00:40:52: Dann merken sich Nähehühner können nicht so viel unzureitern.

00:40:55: am Ende erst registrieren sie Aha!

00:40:58: Eine Papiertüte und entspannen wieder machen keine Vollbremse Und das passiert in Bruchteilen von Sekunden.

00:41:04: Und tatsächlich habe ich dann gemerkt, da wird eine Kategorien, wo wir blitzschnell merken und so, also da ist was dran... ...und auch in Raum und Zeit, wo seine Ethik mich plötzlich begeistert hat.

00:41:18: Erst dachte ich, die ist ein ekele Moranlist!

00:41:21: Aber dann zählt er uns auf, erst gibt es Hedonismus.

00:41:24: Es gibt überhaupt nur fünf Verhaltensweisen.

00:41:27: Dass ich sage, du sollst so handeln dass du deine Lust am besten befriedigst.

00:41:32: Und da sagt er kannt die Alliedonisten das geht oft auf Kosten anderer die ihr der Lust nicht befriedigen könnt und haubt es nichts.

00:41:38: Aristoteles, Herr Eudermondismus!

00:41:40: Du musst für Kriegsseligkeit sorgen und die vier Kardinaltonen leben.

00:41:45: Da macht er sogar ein eines seiner wenigen Beispiele, dass auch ein guter Bankreuer bei hat.

00:41:50: Die Tugend des Mutes, die Tugendecksjuckheit der Bescheidung und so weiter.

00:41:54: Und sagt das taugt da auch nicht!

00:41:55: Dann der Utilitarismus ja?

00:41:58: Was die Engländer immer haben?

00:42:00: Mille und so... Du solltest so handeln, dass du den größtmöglichen Nutzen für dich und für die Gesellschaft erziehst.

00:42:07: Das ist ja schon ein ganzes Stück mehr.

00:42:09: Er sagt dann nee, das ist auch nicht unbedingt gut wenn es nur um den Nutzen geht.

00:42:14: Und trinkt dann so Beispiele, dass eben dann Minderheiten keine Chance haben.

00:42:20: Wenn für die Mehrheit irgendetwas nützlich ist sind sie weg vom Vergnüter und so.

00:42:24: Legalismus!

00:42:25: Du sollst so handeln, dass du immer alle Gesetze befolgst.

00:42:28: Da sagt er ja das ist auch Unsinn?

00:42:30: Das ist gut solange die Gesetzen gut sind, sind sie aber schlecht.

00:42:34: Anders du warst halt schon, komm zuhause ein kategorischer Impaler dich.

00:42:37: Du soll es so handelt, dass wenn du es an dir selbst überprüfst dein Handel so ist, dass es für alle... Ja, gut sein kann.

00:42:46: Das ist das einzige ethische System was unangreifbar ist.

00:42:50: und irgendwann dachte ich mir dann schon ja ja dann was aus dem Hut gezaubert?

00:42:56: Und dann habe ich ihn nicht mehr gehasst!

00:42:58: Es war für mich selbst überraschend aber auch Nietzsche, da dachte ich schon dass er einen Dampfblauderer und er ist ja dann von den Rechten sehr instrumentalisiert worden und ihm zum Jahr ich die Lesen auf unserem Hergisch Gänsehaut bekommen.

00:43:12: Also da war ich auch überrascht und musste umdecken.

00:43:15: Sie haben mir gefragt, wer mich am meisten überraschte hat?

00:43:19: Und beim Kant in meinem Nach wie vor ist es schwierig, wenn sie ihn einsetzen.

00:43:25: Ja!

00:43:26: Und meine Jungs die haben sehr vieles oft getrunken wie die Ehren damals.

00:43:30: So zehner, elf zwölfer Packs waren sogar Apfelsäfte im Karton geholt.

00:43:34: das war schwer Und meine Frau und ich konnten den ja nicht immer dann vom Auto in die Keller tragen.

00:43:39: Da haben wir den Jungs gesagt, sie sollen den Apfelsaft untertragen.

00:43:44: Dann ging's drum, da war wieder kein Saft.

00:43:46: in der Küche oder im Keller war auch keiner?

00:43:48: Klar!

00:43:48: Weil er noch im Auto war, weil wir haben ihn einfach nicht mehr aus dem Autokofferraum raus.

00:43:52: Dann gingen es darum, wer von ihnen den Saft holen muss... ...und dann holen doch du und der Panik ne, hol'n tu David.

00:43:58: und dann haben Sie so gestritten wie er den Safft holen muß'.

00:44:02: Und dann habe ich Ihnen den kategorischen Imperativ von Emmanuel Kant erklärt, dass einer eben mal den Saft holen muss nach dem innern Gesetz.

00:44:10: Wenn er an den Safft holt ist es für alle am besten und wenn die anderen auch alles so denken, ist immer Saft da.

00:44:15: Und sehr weile überlegt, dann meldet sich der Gleinste und sagt Ich hab' eine Idee!

00:44:20: Du holst den SaFT-Welt, du kennst dich mit Kant am Besten aus!

00:44:24: Das ist also kantisch schwierig aber irgendwo hat er mich auch umgekriegt ja?

00:44:29: Also er hat mich selbst... Überrascht.

00:44:32: Und gefreut hat mich sehr Hannah Arendt, weil da die ist gerade in der Pandemie dann nach oben geschossen über eine Million Menschen haben, Hannah Areandt angeguckt also den Vorteil und auch das Buch hat sich sehr, sehr gut folgt auf es weiße Wahrheit entdeckt hat über die die Leute nachgedacht haben und die Leute auch zu einem kritischen Denken inspiriert hatten.

00:44:56: Also er hat mich auch überrascht und sehr gefreud muss ich dazu sagen

00:45:01: Ja, sie ist auch eine kluge Denkerin.

00:45:03: Dieses Denken ohne Geländer ist schon auch es hat was.

00:45:08: Wenn ich Ihnen so zuhöre Herr Ziegler, dann merke ich dass Sie von jedem Philosophen etwas Gutes mitgenommen haben für sich, was Gutes rauspicken, was für sich schönes erklären können und Sie sind ja auch sehr eloquent.

00:45:21: in dem wie Sie Ihre Geschichten erzählen Gefällt mir alles sehr gut, dennoch die Frage gibt es irgendein Philosophen wo sie dann ihre sechzig Minuten ihr Buch geschrieben haben und wo sie danach gesagt haben ne also ich konnte dich noch nie sonderlich gut leiden.

00:45:33: Und nach dem sechzigminütigen Büchlein ist das nicht unbedingt besser geworden?

00:45:37: Also gibt es einen Philosophen wo Sie sagen ah!

00:45:41: Ja tatsächlich gibt es den nicht ja.

00:45:44: Ich hatte Vorurteile nicht nur bei Krant lustigerweise auch bei Konfuzius aber nachdem ich das Linenvige gelesen hatte Ging es mir ganz anders.

00:45:53: Da habe ich auch da wieder den Kern erkannt und gewerkt, dann hat der Kerl auch noch Humor der Konfuzius.

00:46:01: Also das war mir erst alles fremd.

00:46:03: Wissen Sie?

00:46:04: Er hatte ja noch so ein altes Rollenbild und dann sagte man ach dieser Konfudius!

00:46:08: Und ich musste ihn machen weil meine Reihe ist komplett ins vietnamesische übersetzt worden.

00:46:15: Meine vietnamensischen Übersetzerinnen sind ganz tolle Leute, auch Wissenschaftler Und haben immer gesagt, die wird nach Wesen stehen auf drei Beinen.

00:46:24: Also Konfuzius, Buddha und Lao-Ci.

00:46:28: Ich muss Konfudius und Buddha unbedingt machen.

00:46:32: Dann habe ich halt Konfucius gemacht.

00:46:34: Konfucius sind sechzig Minuten... ...und ich muss sagen auch da!

00:46:39: Trotz meines Vorurteils musste ich am Ende sagen ja er hat das gesagt was zeitlose Wahrheit enthält und drum geht es ihn bis heute in ganz Asien.

00:46:48: Das gibt's ja nicht nur in China Den Gott fuhlt sich aus, ja.

00:46:52: Also irgendwie haben mich alle dann... Gut ich würde natürlich auch keinen Philosophen jetzt machen wo ich von vornherein weiß das ist eine totale Katastrophe.

00:47:02: also aber nicht war mit allen dann doch glücklich

00:47:08: wenn sie mit einem ihrer Philosophen an Abendessen verbringen durften.

00:47:12: welcher wäre es wenn Sie nur einer rauspicken dürften?

00:47:16: Oh das ist ja ganz ganz schwierig Ganz, ganz schwere Frage.

00:47:23: Ja es wäre vielleicht sogar einer Art und zwar nicht weil sie eine Frau ist sondern weil sie ne mutige Frau war oder is?

00:47:34: Da ist reich!

00:47:36: Und im wirklichen Denken ohne Gelände hat er auch persönlich mit ihrem Einsatz sich viele Feinde gemacht hat und bei sich gebliebenes ja und das ist schon toll.

00:47:49: dieser Mut von dem könnte ich mehr brauchen.

00:47:53: Wobei die Frage ist ob in dem Gespräch, der auf mich überspringt weiß ich nicht.

00:47:56: Aber das würde mich freuen.

00:48:02: Wir kommen so langsam auf die Zielgeraden unseres Podcastsgespräches Herr Ziegler aber ich möchte dennoch für die Zukunft noch ein bisschen was ausrichten in meinen Fragen und zwar wenn sie jetzt so ihre Bücher die Sie... Ich weiss gar nicht wann haben sie angefangen ihr erstes Buch zu schreiben?

00:48:16: wie lange ist das her?

00:48:18: Das

00:48:18: ist wieder so eine Zeitfrage, aber das ist schon...

00:48:21: Haben Sie ein Bauchgefühl?

00:48:22: Zehn Jahre, fünfzehn

00:48:23: Jahre?

00:48:23: Ja.

00:48:23: So über zehn, zehn vielleicht sogar zwischen zehn und zwünschzehn hier irgendwo.

00:48:29: Und dann haben sie ... Sie haben es vorher im Vorgespräch auch gesagt, Sie haben eine irrsinnige Leseranzahl und auch Klicks auf Ihre Videos.

00:48:36: Aber was ist Ihr Wunsch, Ihre Gedankenwelt, ihre innere, wo Sie sagen das sollten meine Leser und Leserin auf jeden Fall mitnehmen.

00:48:44: Also das sollte auf jeden fall hängen bleiben bei ihm egal welches Buch sie rauspicken.

00:48:49: was ist so Ihr innerer Antrieb?

00:48:51: Also mein innerer antrieb oder was ich mir wünsche dass Hängen bleibt sowohl bei den Büchern als auch bei den Videos?

00:48:59: ja vielleicht ist es zweierlei.

00:49:01: zum einen ist es dass die Menschen oder die Leser noch mehr ihrem eigenen Denken vertrauen.

00:49:10: Wenn die sich mit so einem Denkgebäude befassen, trainieren sie sich selbst.

00:49:18: Also Sie machen sich selbst!

00:49:21: Sie trainieren sich selbst und können dadurch noch mehr Ihrem Denken vertrauen weil Sie sehen wie Perspektive und Denken Erkenntnis Interesse wie das alles zusammenhängt.

00:49:34: Und dadurch werden Sie von allen auch kritische Denker.

00:49:38: also im Grunde möchte ich Das eigene Denken fördern, dass schon da ist.

00:49:45: Also das ist so ein Ziel dieser Erdrung.

00:49:47: sind bei mir diese Denke auch unkommentiert?

00:49:50: ich gebe dann nicht mein Senf dazu extra nicht.

00:49:53: Ich versuche mich so transparent wie möglich zu machen.

00:49:56: Daher auch die Sprechblasen in den Büchern wo die Philosophen selbst zu den Leuten sprechen.

00:50:01: Das ist vielleicht ein Punkt.

00:50:03: und des Zweites schon da darf man sich nicht tatschen.

00:50:06: Auch die Philosophen die pessimistisch sind und kritisieren Die Adorno oder Foucault haben das letztlich aus den Impuls etwas zu verbessern.

00:50:20: Also deswegen wäre es für mich auch schön, wenn bei den Lesern Hängenbleibte oder bei den Hörern der Videos.

00:50:27: wir müssen aus der Welt einen besseren Ort machen!

00:50:32: Und deswegen lohnt sich auch das Thema Philosophie also sich mit Philosophien zu beschäftigen?

00:50:39: Absolut!

00:50:40: Und ganz drumherum kommt ja niemand, weil da gibt es diesen schönen Satz in der Bibel.

00:50:47: Also ich bin jetzt keine ganze Brechen für Buddhismus, Hinduismus, Judaismus oder Christentum was das alles gibt oder Muslime?

00:51:00: Ich erwähne die Bibel jetzt einfach welter Satz.

00:51:03: Den kann man auch in einem nicht biblischen Sinn verstehen und der Satz heißt, Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.

00:51:10: Und dieser Satz hat unheimlich viel Wahrheit!

00:51:12: In der Bibel wird da eingesetzt dass der Mensch eben nicht nur von Brot lebt sondern vom Glauben an Gott so weiter.

00:51:21: aber man kann den Satz auch so verstehen das der Mensch gar nicht vom brot allein leben kann weil er ums mit Sartre zu sagen Als Mensch gezwungen ist, sich einen Sinn in der Welt zu schaffen.

00:51:35: Der wird ihm nicht einfach gegeben – vielleicht noch in der Kindheit.

00:51:39: da wächst er in Sinnsysteme hinein durch die Eltern.

00:51:42: aber irgendwann kommt der Punkt wo wir unser eigenes Leben und die Gesellschaft sinnhaft interpretieren müssen.

00:51:50: Und diese sinnhafte Interpretation dem Leben ein Zinn zu geben das ist Philosophie!

00:51:55: Alle Philosophen sagen was ist der Sinn von Gesellschaft und Liebe?

00:52:00: Und diese Frage stellt sich uns allen.

00:52:02: Die stellen nicht jetzt ich, die stellen auch nicht nur die Philosophen, sie stellen sich allen und deshalb sind die Menschen a priori interessiert was der Sinn des Ganzen ist.

00:52:13: Das ist auch der Grund warum zu meiner großen Freude immer mehr Menschen an diesen Diskurs teilnehmen.

00:52:19: Ja.

00:52:21: Wunderbar!

00:52:21: Wenn Sie schon beim Sinn sind Herr Ziegler dann sollten Sie auch ein Buch machen über Viktor Frantel Bedingungslos mit Sinn behaftet.

00:52:32: Jedes Leben hat Sinn, egal wie schmerzhaft es ist.

00:52:35: Jasper würde vielleicht von Grenzsituationen sprechen aber bei Franklis so dass er sagt jedes Leben hat seinen Sinn und wir Menschen haben die Aufgabe die Fragen die das Leben an uns stellt zu beantworten.

00:52:46: also die Frage wenn wir sagen welchen Sinn hat mein Leben da sagt Frankl das.

00:52:50: die Frage ist falsch.

00:52:52: nicht du stellst deinem Leben eine Frage sondern es stellt dir die Frage und du antwortest darauf

00:52:58: Ja, ja.

00:52:58: Sehr schön!

00:53:00: Also ich sehe das als eine ganz wunderbare Anregung und Sie fra Ludwitz sind nicht die einzige.

00:53:07: Viktor Frankl wird sehr oft aus den Weiten des Internets gewünscht aber diese Liste von Wunschphilosophen ist natürlich lang muss ich dazu sagen.

00:53:18: Aber ich werde den Viktor Frankli auch mit auf meine Liste nehmen.

00:53:23: Wunderbar!

00:53:24: Das freut mich, das freut sich sehr.

00:53:26: Herr Ziegler, habe ich Ihnen jetzt irgendeine Frage nicht gestellt die Sie gerne beantwortet hätten wo sie gesagt haben.

00:53:32: Die Frage hat mir noch nie ein Mensch gestellt und ich würde Sie doch so gerne beantworten.

00:53:35: Gibt es da irgendwas?

00:53:38: Ja ist also gut das war wirklich wunderbar umfassend.

00:53:41: aber es gibt vielleicht noch eine Frage die wir stellen sollten ja alle nicht nur ich nämlich woran hapert sich im Moment?

00:53:53: was sollten wir vielleicht alle jetzt in unserem Leben tun.

00:54:00: Sie müssen jetzt die Frage stellen!

00:54:02: Ja, ich muss gerade noch ein bisschen das erste Mal auf mich wirken lassen.

00:54:06: Warten sie ja... Herr Ziegler so wie die Welt gerade tickt, wie sich gerade alles so ein bisschen formt.

00:54:13: Warum passiert das?

00:54:14: Was welche Frage müssten wir uns eigentlich stellen und welche Antworten könnten wir finden?

00:54:17: was denken Sie da?

00:54:19: also?

00:54:19: Ich denke Wir müssen jetzt wirklich alle wieder politischer werden.

00:54:25: Geht für Junot als gleichermaßen.

00:54:27: Wir müssen jetzt politischer werden, weil tatsächlich vieles sich in eine falsche Richtung entwickelt.

00:54:35: Leider ja, das stimmt.

00:54:36: Weil Poli ist eigentlich auch nicht nur Politik jetzt bedeutet, sondern sind wir alle?

00:54:41: Wenn wir häufig sagen die da oben wo ich denke Ja gut und der zweiter Demokratie und weiter denken so wie sie es vorher auch gesagt haben denkt doch mal ein bisschen größer und weiter dann sind wir es alle ja.

00:54:55: Wie das im Einzelnen aussieht, dass politisch werden ist noch mal was anderes.

00:54:59: Aber der Vorsatz denke ich wird inzwischen gebraucht.

00:55:04: Paul Watzler wie gesagt immer so schön du kannst nicht nicht kommunizieren und ich glaube wir können diesen Satz auch anders formulieren.

00:55:10: Wir können sagen wir Menschen können nicht nicht politisch sein.

00:55:14: Ja das ist doch ein wunderbares Schlusswort

00:55:17: Genau.

00:55:17: Ich beendet dennoch gerne das Podcast Gespräch mit einem Art Kaleidoskop, so nenne ich es zumindest.

00:55:23: Immer durch den kaleidoskop ja auch Chanchirumen sieht und je nachdem wie man's dreht, sieht man das doch wieder anders.

00:55:28: deswegen... Das läuft wie folgendermaßen!

00:55:31: Ich formuliere einen Satz an und Sie machen ihn zu Ende.

00:55:33: Sie sind eloquent, sie werden das schaffen.

00:55:35: Herr Ziegler bin nicht mehr hundertprozentig sicher?

00:55:38: Sind Sie bereit für dieses kleine Abenteuer?

00:55:39: Ich habe mir bei Ihnen vier überlegt.

00:55:41: Vier setze dich anfangen zu formulieren und Sie dürfen Sie zur Ende bringen.

00:55:45: Bereit?

00:55:46: Bereit!

00:55:46: Bereit, wunderbar!

00:55:50: Philosofen!

00:55:52: sind hartnäckige Leute, die oft unangenehme Fragen stellen und versuchen einen Funken aus dem Kristall der Wahrheit herauszuschlagen.

00:56:09: Philosophie!

00:56:11: Ja, Philosophies seit jeher... Die Suche und die Liebe zur Weisheit und Wahrheit aber auch die Suche nach Sinn.

00:56:25: Zukunft?

00:56:27: Ist das, was wir aus ihr machen?

00:56:31: Es ist an der Zeit.

00:56:34: Ja wieder politischer zu werden!

00:56:37: Ich danke Ihnen Herr Ziegler.

00:56:39: vielen herzlichen Dank für Ihre Zeit, für das Teilen Ihres Wissens und für das spannende Gespräch.

00:56:44: mir hat es Freude gemacht dankeschön.

00:56:46: Mir auch.

00:56:46: ich danke Ihnen auch vielmals.

00:56:55: Das war eine Folge von Soziologische Perspektiven einem Podcast zu politischen und menschlichen Impulsen.

00:57:03: Ich bedanke mich herzlich fürs Zuhören und freue mich über ein Feedback zur Podcastfolge sehr.

00:57:09: Abonnieren Sie diesen Podcast gerne auf Ihrem Lieblingskanal, hinterlassen sie bitte eine Bewertung zum Beispiel bei Apple-Podcast oder bei Spotify!

00:57:19: Und da fällt mir noch ein weiterer wichtiger Punkt ein – Bitte empfehlen Sie diesen podcast weiter und fühlen sich herzlich eingeladen, Gäste für diesen Podcast zu empfeheln.

00:57:30: Ich freue mich, wenn wir beim nächsten Gespräch wieder zusammen finden.

00:57:34: Seh' ich auch?

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